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Vorbemerkung
Die nachstehenden Gedanken wollen nichts Fertiges bringen und
können nichts Fertiges bringen. Sie sind Anregungen, die in einer
Zeit vielleicht nicht ohne Wert sind, in der alles zu Entschlüssen drängt.
Soweit im dritten Kapitel praktische Vorschläge für die Gliederung
der Betriebsverwaltung der Reichsbahnen vorgelegt werden, sind sie
das Ergebnis von Gedanken, die in einem engeren Kreise von Fach
genossen zum Gegenstand gründlicher Prüfung gemacht worden sind.
Insoweit sind sie also das Ergebnis dieser gemeinschaftlichen Arbeit.
Selbstverständlich stimmten die Anschauungen in den Einzelheiten nicht
immer überein. Das gilt besonders von der Organisation der Lokal
stellen. In den Grundgedanken aber waren wir einig. - Leider war
es nicht möglich, die hier erörterten Gedanken auch auf dem Gebiete
des Staatsrechts, der Finanzwirtschaft, der Gehalts- und Lohnpolitik
und des Kleinbahnwesens im sachverständigen Kreise eingehend zu be-
bandeln, wenn sie noch rechtzeitig der Öffentlichkeit unterbreitet werden
sollten.
Folgende Herren waren es besonders, die mir ihren Rat und
Beistand liehen:
Regierungsrat Brewer in Essen,
Rechnungsrat Friedrich in Köln,
Regierungs- und Baurat Grunzke in Essen,
Oberbaurat Gntbrod in Köln,
Regierungsrat Köster in Köln,
Eisenbahnobersekretär Meißner in Köln,
Regierungsbaumeister Mentzel in M.-Gladbach,
Rechnungsrat Muffeleck, Bureauvorstand in Köln,
Oberbaurat Pusch in Essen-Ruhr,
Regierungs- und Baurat Rosenfeld in Elberfeld,
Regierungs- und Baurat Student in Köln,
Oberbaurat Weinnoldt in Essen-Ruhr.
Ihnen auch an dieser Stelle zu danken, ist eine gern erfüllte Pflicht.
Köln, im Mai 1919. R. Quaah.