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übergeführt werden, die in der Lage sind, sie im Interesse der Volks-
wirtschaft bestens. zu verwerten. Das sind aber nach meiner Mei-
nung doch nur die Kreise des Handels und der Industrie selbst, und
die werden sich auch am besten darüber verständigen. Soweit das
nicht der Fall ist, mag der sanfte Zwang‘ nachhelfen. Aber auf
keinen Fall soll von vornherein wieder so vorgegangen werden, daß
staatliche Organisationen die ganzen Rohstoffe in die Hand nehmen
und den Bedarf, zwar nicht willkürlich, sondern nach bestem Er-
messen, aber doch nur nach dem Ermessen Fernstehender verteilen.
Also das Verlangen nach Aufhörung der Zwangswirtschaft muß sich
auch darauf erstrecken, daß die neue Erscheinung der Bezugskartelle
nicht von vornherein in ganz falsche Bahnen gelenkt wird.“
Bei der gleichen Gelegenheit erklärte Dernburg‘!): „Prof.
Flechtheim sprach von Bestrebungen innerhalb der Reichsbehörden,
die Rohstoffe, die aus dem Auslande eingeführt werden sollen, zu
kontingentieren und zwangsmäßig zu verteilen; .das sind nicht Ge-
nossenschaften, sondern entweder freiwillig sich zusammenschließende
und die Verteilung unter sich besorgende, oder zwangsmäßig zu-
sammengeschlossene und vom Staat zu beliefernde Gruppen. — Das
schwebt noch.“
‘) S. Liefmann, Die Kartelle in und nach dem Kriege. Berlin 1918. An-
hang, S. 38.