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Es beschäftigen:
io— 20 Arbeiter 3 Fabriken
0
10
0
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9
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50—100
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13
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100—200
yy
6
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200—500
yy
IO
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über 500
I
yy
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Fabriken
Unter den während der Kampagne in genannter Industrie be
schäftigten 7800 Arbeitskräften befinden sich nur zirka 800 männ
liche Arbeiter, die übrigen 7000 setzen sich zusammen aus Frauen,
Witwen und Mädchen, meist Angehörige von Fabrikarbeitern, die
im Winter vielfach in Unternehmungen anderer Branchen tätig sind.
Kinder werden in der Konservenindustrie so gut wie gar nicht be
schäftigt; nur im Notfall bei gänzlichem Arbeitermangel stellt die
eine oder andere Fabrik etwa 20 Kinder zu leichten Beschäftigungen
für kurze Zeit mit einer täglichen Arbeitszeit von 4—5 Stunden an.
Der Zudrang weiblicher Arbeitskräfte zu den Konservenfabriken
ist um so größer, als bei einer wenig anstrengenden Arbeit fleißige
und geschickte Arbeiterinnen einen guten Lohn erzielen. Die meisten
Betriebe sind wohl längst dazu übergegangen, statt des früher üb
lichen Tagelohnes, wo es irgend angängig, die Arbeiterinnen mit
Akkordlohn anzustellen, weil beide Teile, Arbeitgeber und Arbeit
nehmer dabei gewinnen. Der tägliche Verdienst der in den Fabriken
tätigen männlichen Arbeiter schwankt zwischen M. 2.50 bis 3.50;
der weiblichen zwischen M. 1.60 bis 2.25. Der ortsübliche Tagelohn
ist in den einzelnen Teilen Deutschlands sehr verschieden; er beträgt
in der Stadt Braunschweig:
a) Männer über 16 Jahre M. 2.50,
b) Frauen „ 16 „ ,,1.75,
a) Burschen unter 16 „1
b) Mädchen „ 16 „ j ” l ' 2 ^'
Bei Stundenlohn beträgt der ortsübliche Lohnsatz der Arbeiterinnen
ln Braunschweig für die Stunde durchschnittlich 13 Pfennige.
Ein großer Teil, der in der Konservenindustrie beschäftigten
Arbeiterinnen,
(in Braunschweig 1898 = 1225
1905 = 1400)
arbeitet nicht in den Fabriken, sondern als Heimarbeiterinnen im
ei genen Hause. Diese Heimarbeiterinnen lassen sich von den ein