Full text: Konserven und Konservenindustrie in Deutschland

66 
finden. An Gemüsekonserven in Büchsen wurden im Jahre 1903 
134505 Doppelzentner im Werte von 5 789000 M. eingeführt. Deutsch 
land ist aber an dieser Einfuhr immer noch in sehr geringem Maße 
beteiligt. Freilich wird von den deutschen Handelssachverständigen 
und Konsulatsbeamten den deutschen Fabrikanten oft der Vorwurf 
gemacht, daß sie nicht selbst nach England kommen, um dort die 
Konsumbedürfnisse kennen zu lernen und an Ort und Stelle die ein 
schlägigen Verhältnisse eingehend zu studieren. Die deutschen Dörr 
gemüse haben in England bereits festen Fuß gefaßt und erfreuen 
sich dort großer Beliebtheit. Namentlich im südafrikanischen Kriege 
kaufte die englische Regierung große Mengen deutscher Dörrgemüse 
auf, und diese Lieferungen gaben Veranlassung zu weiteren Be 
stellungen auf deutsche Dörrgemüse. 
Die Großhandelspreise ■) für Gemüsekonserven, die für die deutschen 
Fabrikanten von Interesse sein dürften, betrugen im Jahre 1903: 
E. Lagenby 
& Son, 
E. and F. 
Pinck, 
C. and E. 
Morton, 
Batty & Co„ 
London 
London 
London 
London 
sh 
d 
sh 
d 
sh 
d 
sh 
d 
Mixed Pickles 
8 
a) in pint-Flaschen 
(r pint = 0,5675 1), 
8 
8 
9 
6 
6 
1 1 1 
1 1 1 
4 
4 
4 
7 
9 
11 
1 1 1 
p. Dtzd. 
b) in Töpfen (jar) 
(1 Gallon = 4,54 1), | 
_ 
, 
2 
3 
8 
p. Gallone [ 
West-Indien-Pickles in pint-| 
IO 
— 
— 
— 
9 
— 
IO 
6 
Flaschen, p. Dtzd. 
— 
— 
— 
— 
— 
— 
12 
6 
Spargel in Büchsen 
p. Dtzd. 
— 
— 
9 
3 
— 
— 
I I 
— 
a) Franzos. Spargel (72c; g), 
p. Dtzd 
— 
— 
— 
— 
8 
3 
— 
— 
b) Lübecker ausgesuchter 
Spargel (500 g), p. Dtzd. 
— 
. 
— 
— 
>3 
6 
— 
— 
c) Kaliforn. Spargel, p. Dtzd. 
— 
— 
8 
6 
— 
— 
— 
— 
— 
— 
3 
4 1 /, 
2 
9 
5 
6 
Grüne Erbsen in pint- 
Büchsen, p. Dtzd. 
— 
— 
3 
7 Vs 
2 
9 
8 
6 
— 
— 
4 
i'l. 
3 
4 Vs 
— 
— 
— 
4 
9 
3 
9 
— 
— 
— 
— 
— 
— 
4 
— 
— 
— 
i) Aus den vom Reichsamt des Innern herausgegebenen „Berichten für Handel und 
Industrie“, Bd. IV, H. 2, 1905.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.