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Fürsten Alexander Lubomirski 1793 Geld!).. In: den
Jahren 1790 und/1707 brachten Hogguer, Grand & Co.
zusammen mit R. & Th. de Smeth insgesamt drei Anleihen
im Gesamtbetrage von rund 7,7 Mill. fl. zu 5% auf, gegen Ver-
pfändung des Herdstättengeldes und des Spirituosenimposts in
Polen?). Günstiger als diese schon recht unsicheren Anleihen waren
die zwei von Hope 1777 und 1786 unter Garantie der Kaiserin
Catharina für Polen aufgelegten Anleihen von insgesamt
4 978 000 poln. Gulden?).
Sehr umfangreich und hier nur anzudeuten waren die An-
leihen deutscher Fürsten und Städte. Im Jahre
1628 belegte Johann van der Fecken aus Amsterdam bei
der hamburgischen Kämmerei 9500 Rthlr. in Species zu 5%
(= 28 500 Courant Mark)*). In den Wirren mit Schweden gelang
es 1654 der Stadt Bremen, in Amsterdam 30 000 Taler zu leihen®).
Die bayrischen Kronjuwelen wurden 1700 in die Amsterdamer
Wechselbank gebracht auf Grund einer von Bayern gemachten
Anleihe von 600 000 Talern®); und beim Ausbruch des spanischen
Erbfolgekrieges schloß der Kölner Bankier Arnold von Beywegh
eine Anleihe für den Kurfürsten von der Pfalz in Amsterdam ab”).
Der Stadt Emden lieh schon 1627 Amsterdam 50 000 fl.; und 1625
machte der Graf von Ostfriesland in Amsterdam eine Anleihe von
60 000 Talern®); der Fürst Georg Albrecht von Ostfries-
land lieh 1724 in Amsterdam eine Summe von 200 000 fl. zu 5%),
ebenso 1735 die Stadt Danzig 300 000 fl. durch das Amsterdamer
Bankhaus George Clifford & Söhne‘). Für Herzog
2) Elia s, Vroedschap, S.. 333 f.
?) Ebenda, S. 1058. Den Bankier de Smeth erwähnt sehr anerkennend
Niebuhr, Circularbriefe, S. 64 f.
3 Elias, S. 1059.
‘) Voigt, Die Anleihen usw., S. 164.
°)) Kolkert, SS. 63; W. von Bippen, Gesch. d. St. Bremen, III, 85.
) van Dillen, Bronnen, S. 305.
’) Gothein, Rhein. Zollkongresse, S. 382. Durch Vermittlung Kölner
Bankiers wurde 1714/15 eine 6% Jülich-Bergische Anleihe von 245 000 fl. bei dem
Amsterd. Bankier Deutz aufgenommen (Krüger, Kölner Bankiergewerbe,
S. 4, Anm. 3).
3 van Dillen, aaO. SS. 66.
9 van/Dillen a a0 S.\55.
WW) Kernkamp, Balt.(Archivalia, S. 111 f.
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