Full text: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Futtermittel. 
geschälten (gegerbten) Kerne erfahren durch die weitere Verarbeitung eine Trennung in 
Spreu, Spreu mit Kernen und reine Kerne, und letztere unterliegen erst dem eigentlichen 
Füg. 66. Dinkel. Querzellen und Solllauchzellen, von der Fläche gesehen, qu Querzellen mit 
deutlichen Tüpfeln; dahinter Schlauchzellen sch. (Vergr. 220.) Nach Hauptfleisch. 
Mahlvorgang wie der Nacktweizen. Die hierbei gewonnenen Futterabfälle sind; 1. Qerb- 
staub, 2. Futterspreuer, 3. Koppstauh, beide vielfach vermischt mit 4. dem Futtermehl, 
5. Spitzkernle, 6. grobe Schalenkleie, 7. Grieskleie. 
Die diesen Abfällen etwa beigemengteu 
ünkrautsamen usw. können dieselben sein, wie 
beim Nacktweizen (S. 297). 
Auch ist der Bau des Kornes der Spelz 
weizen bis auf die noch vorhandene Deck 
spelze im wesentlichen dem des Nacktweizeus 
gleich. Von den Gewebselementen bieten die 
Stärkekörner und Haare von Roggen, 
Weizen und Gerste ebenfalls keine solchen 
Unterschiede, daß darauf ein mikroskopischer 
Nachweis gegründet werden könnte. Die Haare 
des Emmers gleichen, was Länge und Weit- 
lumigkeit anbelangt, am meisten denen des 
Roggens, die Haare des Einkorns denen des 
Weizens, während die Haare des Dinkels 
gewissermaßen in der Mitte zwischen beiden stehen. Die Länge der letzteren schwankt 
nach Hauptfleisch zwischen 100—1280 fx, der Durchmesser der größten Haare im Schaft 
Fig. 67. Einkorn. Querzellen und Schlauch- 
zellen, von der Fläche gesehen, qn Quer 
zellen mit mehr oder weniger deutlichen 
Tüpfeln; dahinter Schlauchzellen sch. (Vergr. 
220.) Nach Hauptfleisch.
	        
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