Mikroskopische Untersuchung. Reis.
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Faltungen bei dem Gerstenspelzenparenchym in der Längsrichtung benachbarter
Zellen leiterartige (nach A. Emmerling dachziegelförmige) Figuren erzeugen.
4. Die Fruohtsamenoberhaut (Fig. 74). Diese ist durch dünnwandige,
langgestreckte, fein getüpfelte Tafelzellen ausgezeichnet, die oft gruppenweise nach
regellos verteilten Zentren zusammenlaufen, in denen ein oder mehrere kürzere und
bis 1,5 mm lange Haare entspringen.
kig. 73. Hafer. Sternparenchym der Spelze
mi t brillenförmlg angeordneten Interzellularräumen,
darunter die Innenepidermis mit
Spaltöffnungen am Rande, Fläohenansicht
nach C. Böhmer.
Diese sind schlank, im Vergleich zum
Fig. 74. Hafer, Fruchtoherhaut mit langen
Haaren. Flächenansicht nach C. Böhmer.
Lumen dickwandig (Wanddicke 4,6 fi, Lumenweite in der Mitte der Haare 3,0—4,8 [i)
Und laufen ganz allmählich in eine feine Spitze aus.
Keis, Oryza sativa L.
Das Reiskorn unterliegt behufs Verarbeitung zu menschlichen Ernährungs-Hecken
vorwiegend einem Schälvorgang und ist hierzu wegen des lehlens der
Längsfurche besonders geeignet. Eine weitere Zerkleinerung bis zu feinstem Mehl
Ludet nur in beschränktem Umfange statt. Der eingeführte Reis wird zunächst
m d er Staubtrommel von fremden Beimengungen (Staub, Steine, Stroh) und bnkraut-*
a men, in dem Spitzgang oder Grannenbrecher von Grannen, weiter auch von Bruchk
°rnern (Bruchreis) befreit, darauf in einem System von Maschinen (Sortier-, bcha -
und Poliermaschinen) einer stufenweisen Schälung unterworfen. Bei diesem Schal-