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Futtermittel.
Für die Erkennung des Leinsamens sind zu beachten:
1. Die 5- bis 7-seitigen Epidermis-(Schleim)-Zellen (Fig. 103,1); sie quellen
mit Wasser stark auf und sondern den dicken, zähen Schleim ab; im jugendlichen
Zustande bestehen sie aus Zellulosemembranen und enthalten vereinzelte Stärkekörnchen,
im reifen Zustande nicht mehr.
Leinsamen. Querschnitt.
1 Schleimzellen, 2 Parenchymzellen,
3 Sklerenchymzellen. 4 und 5 zusammengedrückte
Testaschichten, 6 Pigmentschicht,
7 Endosperm, a Interzellularräume, b Proteinkörner,
c Öltropfen.
Tangentialansichten zu den entsprechenden Nummern des Querschnittes.
Fig. 103. Leinsamen. (Vergr. 200.) Nach C. Böhmer.
2. Die kreis- oder ellipsoidischen P a r e n c h y m z e 11 e n, die durch zahlreiche
Interzellularräume getrennt sind (Fig. 103, 2 a).
3. Die langgestreckten, stark verdickten, porösen Faserzellen (Fig. 103
No. 3), die an den Spitzen fest ineinander verkeilt sind und einen braunen Inhalt führen-Die
folgenden Zellschichten (Fig. 103 No. 4 und 5), das hyaline Parenchym,
bieten wenig Eigenartiges, dagegen bilden