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Futtermittel.
Rohfaser und 7,80 °/ 0 Asche enthalten, werden im gemahlenen Zustande vielfach zur
Verfälschung der Futtermittel, besonders der Mahlabgänge der Getreidearten benutzt.
Das pergamentartige Endokarp der Samen, die sog. Pergamenthülle (Fig. 186
und 187), besteht aus einem zähen und festen, im trocknen Zustande aber ziemlich
spröden Gewebe aus sehr vielgestaltigen (vergl. Fig. 187), dickwandigen Sklerenchymelementen,
die in verschiedenen Richtungen in der Wand geschichtet liegen.
Sowohl in der Flächenansicht wie auch in der Form der einzelnen Sklerenchymelemente
sieht dieselbe der Erdnußhülse (S. 343) sehr ähnlich.
Fig. 186.
Kaffeeschale. Flächenansicht des Kndokarps (Pergamenthülle).
(Vergr. 1:100.) Nach A. Börner.
Fig. 167.
Kaffeeschale. Einzelne Sklerenchymelemente
des Kndokarps
{Pergamenthülle). (Vergr. 1:200.)
Nach A. Börner.
V. Die Pilze der Futtermittel.
Die Futtermittel enthalten stets die vegetativen und Dauer-Formen zahlreicher
Pilze. Teils sind diese für Pflanzen pathogene Arten, teils Saprophyten, die schon auf
den Rohstoffen vorhanden waren oder bei der Herstellung von Futtermitteln aus diesen
in sie hineingelangten. In selteneren Fällen kommen auch tierpathogene Pilze vor.
Von den parasitär auf den Pflanzen lebenden Pilzen kommen in Futtermitteln
am häufigsten folgende Arten vor:
1. Pilze in Futtermitteln, die von den Getreidearten und Futtergräsern
stammen.
A. Die Brandpilze, Ustilagineae. Aus dieser Familie sind besonders zu nennen:
Der Stein- oder Stinkbrand des Weizens, Tilletia Caries und T. laevis,
der Flugbrand des Weizens, Ustilago Tritici, der Gerste, U. Jensenii und U. nuda,
des Hafers, U. Avenae, der Beulenbrand des Maises, U. Maydis, der Roggenstengelbrand,
Urooystis occulta, und von den auf Futtergräsern schmarotzenden