Full text : Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Futtermittel.

Gummistoffen,  die  sich  in  den  von  dem  Pilz  durch  wucherten  Gewehsteilen  bilden.
Die  Scheinfrüchte  der  Gerste  sind  meist  auf  der  Innenseite  der  Spelzen  infiziert ­
  durch  diese  Pilze,  die  während  der  Vegetationszeit  auf  den  noch  frei
liegenden  Fruchtknoten  gelangt  sind.  Der  sogen.  Oer-rag  (Taumelroggen)  Schwedens
und  Ussuriens  zeigt  vorwiegend  Schwärzepilze.
F.  Getreideblattpilze.  Unter  diesem  Namen  faßt  man  eine  ganze  Reihe  verschiedenartiger, ­
  meist  unvollständig  bekannter  Pilze  zusammen,  die  auf  den  Blättern

C  D

Fig.  197.  A  Septoria  glumarum.  Eine  Pyknide  unter  der  Blattoberhaut  mit  der  Mündung  an  der
Spaltöffnung,  links  aufgerissen  mit  heraustretenden  Sporen  a,  195-fach;  bei  b  einige  Sporen  320-fach;
bei  c  Sporen  der  Septoria  graminis,  320-fach.  B  Ascochyta  graminicola.  Eine  Pyknide  unter  der
Blattoberhaut.  Bei  a  heraustretende  Sporen,  195-fach;  bei  b  einige  Sporen  320-fach.  C  Phoma  Hennebergii.
  Eine  Pyknide  unter  der  Blattoberhaut.  Bei  a  heraustretende  Sporen,  195-fach;  bei  b  Sporen
320-fach.  D  Sphaerella  exitialis.  Ein  Perithecium  unter  der  Blattoberhaut.  Bei  a  aus  dem  aufgedrückten ­
  Perithecium  austretende  Asci,  195-fach;  bei  b  ein  Askus  mit  8  Sporen;  bei  c  einige  Sporen
320-fach.  Nach  Frank.  %
der  Getreidearten,  vorwiegend  des  Weizens,  schmarotzen.  Von  ihnen  seien  folgende
kurz  erwähnt:
            
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