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Futtermittel.
der Getreideroste, dagegen sind die braunen Teleutosporen einzellig, rundlich bis
oval (Fig. 200).
c) Cercospora betieola Sacc. (Blattfleckenkrankheit).
Auf den erwachsenen Blättern der Rübe
entstehen rundliche, graue Flecken mit rötlichem Rande
von 1—2 mm Durchmesser, auf denen man die Konidienträger
des Pilzes mit schwanzähnlichen, vielzelligen
Konidien findet, der zwischen den Zellen des Blattes
wächst (Fig. 201).
d) Sporidesmium putrefaciens Fackel (Blattbräune).
An den älteren Blättern treten große, gelbe
Stellen auf, die unter Bräunung vertrocknen. Auf den toten Teilen findet man
stellenweise schwärzliche Überzüge, die aus den Konidienträgern mit vielzelligen
Keulensporen des in der Oberhaut lebenden Pilzes bestehen (Fig. 202).
Fig. 200. üredo- und Teleutosporen
von UromycesBetae.
(440-fach). Nach Frank.
Fig. 201. Blatt mit Konidienträgern und
Konidien von Cercospora betieola.
(440-fach). Nach Frank.
Fig. 202. Blattoberhaut mit den Konidienträgern
von Sporidesmium putrefaciens
und Konidien. Links zweizeilige elliptische
Cladosporium-Sporen. (440-fach).
Nach Frank.
B. Pilze der Rübemvurzel. a) Pilze der Trockenfäule. In trocknen
Sommern sterben die jüngsten Herzblätter zuweilen plötzlich unter Schwarzwerden
ab. Gleichzeitig entstehen an dem oberen Ende der Rüben an einer oder beiden
Backen mißfarbige Stellen, unter denen das Fleisch etwas grau ist. Allmählich
werden sie braun und mürbe und vergrößern sich; auch bei den eingemieteten Rüben
geht der Absterbevorgang weiter. In dem kranken Gewebe findet man die Hyphen
von Pilzen (Fig. 203), deren Fruktifikationsorgane sowohl auf der Oberfläche
der kranken Stellen als auch auf den toten Blattstielen entstehen. Häufig findet
man Pykniden von Phoma Betae Frank als kleine schwarze Pünktchen (Fig. 204),
zuweilen auch die weißlichen Polster von Fusarium betieola Frank (Fig. 205).
b) Die Rübenschwanzfäule. Das Schwanzende des Rübenkörpers wird
im Sommer zuweilen schwärzlich oder bläulich-grau, welkt und schrumpft ein. Das
Innere ist tot, dunkler gefärbt und speckig. Die Urheber dieser Erkrankung sind