Full text : Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Mikroskopische  Untersuchung.  Die  Pilze  der  Futtermittel.

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vermutlich  Bakterien,  die  man  in  großen  Mengen  in  den  Zellen  und  auch  in  dem
gesunden  Teil  der  Eiihe  in  den  Gefäßen  findet.

Fig.  203.  Schnitt  durch  eine  trockenf'aule  Rübe,  in  deren  Zellen  das  Myoel  von  Phoma  Betae  wuchert.
In  den  kranken  Zellen  ist  der  Protoplast  gebräunt  und  zusammen  gezogen.  Nach  Frank.

Fig.  204.  Pykniden  von  Phoma  Betae.
Nach  Frank,

Flg,  205.  Konidienträger  mit  Konidien
von  Fusarium  beticola,  aus  einem
kranken  Rilbenstück  hervorwachsend.
(440-fach).  Nach  Frank.

3.  Pilze  an  den  Kartoffeln.
A.  Der  Kartoffelpilz,  Phytophtora  iufestans.  Dieser  zu  den  Peronosporeen
gehörende  Pilz  erzeugt  im  Sommer  an  den  Blättern  große,  braune,  später  trocken
Werdende  Stellen,  an  deren  Rand  die  Konidienträger  des  Pilzes  als  weißlicher  Anflug
bei  feuchtem  Wetter  sichtbar  sind,  die  aus  dem  in  dem  Blatte  schmarotzenden  undatierten ­
  Mycel  sympodial  verzweigt  oder  unverzweigt  aufsteigen.  An  den  Spitzen
ber  Verzweigungen  entsteht  eine  ovale  Konidie,  die  leicht  ahfällt  (Pig.  206,  S.  408).
Der  Kartoffelpilz  befällt  nicht  nur  das  Kraut,  sondern  auch  die  Knollen  und
ls t  ein  häufiger

Oberflä’i  rr . eger  < * er  Kartoffelfänle.  Die  von  ihm  befallenen  Knollen  zeigen  an  der
das  Zell  6  <  ln ^ esuil b en c,  mißfarhige  Stellen,  an  denen  das  Fleisch  stark  gebräunt,
itycei  d t,C "p' J °  We ^ c ^  un< ^  sß blaff  ist.  Zwischen  den  Zellen  wuchert  das  querwandlose
es  ilzes.  Die  Stärkekörner  werden  nicht  verändert  (Fig.  207,  S.  408).
            
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