Full text : Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Untersuchung  der  Mineralbbden.

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Man  wird  also  die  Verdunstung  vorzugsw  deutlich  hervortritt,  bis  zu
Kennzeichen  hei  der  Verdunstung  in  den  einze  neu  haben,  und  zwar  wo  mögdem
  Punkte,  wo  dasselbe  wiederum  verschwinde  ,  zu  v  t-  recht  sandigen  und  einem
lieh  stets  im  Vergleich  mit  zwei  Normal-Bodenarten,  einem  recht
tonreichen  Boden  von  mittlerem  Humusgehalt.  bewirkt,  wenn
Ein.  bedeutend  ».eher.  Verd«  der  Feuetogtatwd  ^^  ^
man  zu  den  vergleichenden  Versuchen  nach  V  .  Werden  unter  gelindem  Auffertigte ­
  Würfel  von  6  cm  Durchmesser  nimmt.  ■  nachdem  man  vorher
klopfen  nach  und  nach  mit  dem  lufttrocknen  *' )(  ul  V'  .  i g  entsprechend
den  Boden  und  die  inneren  Seitenflächen  des  DrahtnetzwürfeD  mt  e^
großen  Stücken  von  Filtrierpapier  helegt  tat,  um  ,  betreffenden  Bodens,  stellt
zu  verhindern.  Hierauf  bestimmt  man  das  G-cwic  jpatilliertes  Nasser  und  läßt
die  untere  Fläche  des  Würfels  etwa  2  cm_  16  ia  T) er  Apparat  wird  dann
auf  diese  Weise  den  Boden  mit  Wasser  sich  vo  _■  o  •  der  Gewichtsverlust
frei  aufgehängt  und  unter  Beobachtung  der
nach  einer  bestimmten  Zeit  ermittelt.  _  ,,  ...  TO ft  Wasser  gesättigtem
Aus  6  verschiedenen  Bodenarten,  '" elc ’ 1 ® 0/ in -.J” 8ser  enthielten,  verdunsteten  schon
Zustande  je  nach  ihrer  Beschaffenheit  47  bis  Feuchtigkeitsgehaltes.
im  Verlaufe  von  24  Stunden  22,7  bis  81,4»/,  des  gesamten  *
Es  sei  hier  noch  auf  die  Arbeit  von  •  * ei  _  pjm  das  Durchsickern
10.  Bestimmung  der  Filtrationsfähig  ei  assende  Vermögen  des  Bodens
des  Wassers  durch  den  Boden  oder  das  wasserdurclüassento  Ve  ^  und
der  Menge  nach  zu  bestimmen,  wird  ein  vierec  g  ,  trichterförmigen
3  cm  im  Quadrat  weites  Zinkkästchen,  we  c  ics  un  .  n  Ende  mit  lockerer
Ansatz  und  engen  Abflußrohr  versehen  ist,  zuerst  a  ,,  t r  hindurchgeht
Baumwolle  verschlossen,  so  daß  die  Baumwolle  durch  d  etwas  grober  Quarzund
  aus  ihm  noch  ein  wenig  hervorragt.  Hie  .  .  e  Vertiefung  des
sand  auf  die  Baumwolle  geschüttet  und  damit  nie  i  mwoUe  mit  Wasser  an
Apparates  ausgefüllt;  man  feuchtet  den  Sam  um  *  Aufklonfen  lufttrocknen,
-  ta  Appuk..  Dann  füllt  m»  S”  «eCLtftel.  vo«  e.w«
feinpulverigen  Boden  hinein,  bis  die  ganze  Bo  ,  •  d  -wieder  gewogen,
16  cm  erricht  h.f,  der  Apj.rht  «dt  de«.  I"“'»*?“  —..»  > h ” h
um  das  Gewicht  des  eingefüllten  Bodens  zu  ermit  ’  sättig t  Nach  dem  Abvorsichtiges ­
  und  allmähliches  Ubergießen  mit  Wasse  s  W ägen  des  ganzen
tropfen  des  überschüssigen  Wassers  bestimm  ma  som it  die  Wasserkapazität
Apparates  die  Menge  des  auf  genommenen  5  aS!,e ^®  übereinstimmend  findet
des  Bodens,  welche  man  nach  diesem  Verfahren  -\Vasser  (s.  7./?,  S.  50)  ermit
  derjenigen,  die  durch  Vollsaugen  des  Bo  ®  “  der  Oberfläche  aufzuwühlen,
mittelt  wird.  Man  gießt  nun  vorsichtig,  ohne  den  „  Annarat  60  bis  70  g
8  cm  hoch  Wasser  (welche  Wassersäule  in  dem  betreffend®  Ap^  ^  ^  ^
wiegt)  auf  den  nassen  Boden  und  beobachtet,  wie  al *  durch  den  Boden  hindurchtropfen ­
  ganz  aufhört  oder  auch  bis  genau  50  ccm  &  Öffnung  des  Zinkkästchens
gesickert  sind,  während  welcher  Zeit  man  ie  beginnt  augenblicklich
mit  einer  kleinen  Glasplatte  bedeckt  hält  ^  Feuchtigkeit  gesättigten  Boden
nach  dem  Auf  gießen  des  Wassers  auf  den  1  ...  „fusche  des  Bodens  vollund
  hört  sofort  auf,  sobald  die  Flüssigkeit  an  i  er  .  drd  fast  immer
ständig  verschwunden  ist.  Bei  der  Wiederholung  des  Versuches
l )  Landw.  Jahrbücher,  1873,  2,  383.  o-rikultur-Physik,  1884.  7.  1.
*)  Wollny,  Forschungen  auf  dem  Gebiete  dei  Agukultur
            
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