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Anhang.
20 ccm verbraucht, so muß man je 20 Eaumteile der Seifenlösung mit 25 Eaumteilen
Alkohol von 56 Volumprozent verdünnen. Die verdünnte Lösung wird nochmals
geprüft, bis man die richtige Konzentration erreicht hat.
Um mit Gipslösung den Titer einzustellen, macht man sich entweder genau
bei 14° oder genau bei 20° eine gesättigte Gipslösung; von der ersteren nimmt
man 145 ccm, von der letzteren, d. h. der bei 20° gesättigten Lösung, 142 ccm
und füllt diese mit destilliertem Wasser auf 1 1; 100 ccm dieser Lösungen enthalten
genau so viel Gips, als 0,012 g CaO = 12 Härtegraden entsprechen. Die
Einstellung der Seifenlösung erfolgt dann wie vorhin.
b) Nach Bourtoon und Boudet. Man löst 10 Teile der obigen Kaliseife in
260 Teilen Alkohol von 56 Volumprozenten, filtriert die Lösung, wenn nötig, noch
heiß, läßt erkalten und füllt damit das Hydrotimeter bis zum Teilstrich 0 an.
Darauf bringt man 40 ccm der hierunter angegebenen Baryumnitratlösung in das
bei dem Verfahren von Bourtoon und Boudet beschriebene Stöpselglas und
setzt von der Seifenlösung bis zur Schaumbildung hinzu. Werden hierzu weniger
als 22 auf dem Hydrotimeter verzeichnete Grade gebraucht, so ist die Seifenlösung
mit Alkohol von 56 Volumprozenten zu verdünnen, bis genau 22° der Seifenlösung
40 ccm der Baryumnitratlösung entsprechen.
Eine so hergestellte Seifenlösung setzt im Winter zuweilen Flocken ab.
Dieselben lösen sich leicht, wenn man die zugestöpselte Flasche in warmes Wasser
stellt; der Titer der Lösung wird dadurch nicht verändert.
Zum Einstellen löst man 0,574 g bei 100° getrocknetes Baryumnitrat (wie
oben unter a) in destilliertem Wasser und füllt zum Liter auf. 100 ccm dieser
Lösung enthalten so viel Baryum, als 22 mg Calciumkarbonat (oder 12,3 mg Kalk)
entspricht; 40 ccm derselben entsprechen 8,8 mg Calciumkarbonat. Die Lösung
zeigt daher eine Härte von 22 französischen = 12,3 deutschen Graden.
27. Verdünnte Schwefelsäure. 1 Volumteil konzentrierter reiner Schwefelsäure
wird vorsichtig mit 3 Volumteilen Wasser in der Weise gemischt, daß man
erstere in einem sehr dünnen Strahle unter Umrühren in letzteres eingießt.
28. Kalilauge und Natronlauge. 10 Teile Ätzkali bezw. Ätznatron werden in
100 Teilen Wasser gelöst.
29. Kalkmilch und Kalkwasser. 100 g Ätzkalk werden gelöscht und hiervon
durch Zusatz von Wasser bis zu 1000 ccm ein dünnflüssiger Brei hergestellt; dieser
heißt Kalkmilch, während die klare, überstehende Flüssigkeit das Kalkwasser bildet.
30. Königswasser. 1 Teil reine konz. Salpetersäure wird mit 3—4 Teilen
reiner konz. Salzsäure gemischt. Diese Mischung muß unmittelbar vor dem Gebrauch
erfolgen.
31. Natrium karbonatlösimg, 10 Teile reine kristallisierte Soda werden in
100 Teilen kohlensäurefreiem Wasser gelbst.
32. Natriumphosphatlösung. 10 Teile reines Natriumphosphat, 100 Teile Wasser.
33. Ammoniumkarhonatlösung. 1 Teil käufliches reines Ammoniumkarbonat
wird in 4 Teilen Wasser unter Zusatz von 1 Teil Ammoniakflüssigkeit (0,96 spezifisches
Gewicht) gelöst.
34. Chlorammoniumlösung. 10 Teile reines Chlorammonium, 80 Teile Wasser.
35. Ammoniumoxalatlösung. 10 Teile reines kristallisiertes Ammoniumoxalat,
250 Teile Wasser.
36. Chlorbaryumlösung. 10 Teile reinstes Chlorbaryum, 100 Teile Wasser.
37. Bleiessig. 600 g Bleiacetat werden mit 200 g Bleiglätte gemischt, auf
dem Wasserbade bis zum Schmelzen erhitzt und mit 2 1 Wasser tibergossen. Nach