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gerbergesellen einzustellen, da der Mangel an Pergamentergesellen ihm
die Einstellung solcher Arbeitskräfte unmöglich mache und weil die
Weißgerberei des klagenden Weißgerbers an sich sehr zurückgegangen sei x ).
In Frankfurt bestanden 1842 noch 8 Lohgerber und 7 Weißgerber 2 ),
in Hamburg existierte um 1800 nicht mehr als eine Weißgerberei 2 ),
in Bremen wurde das Weißgerberamt 1824 geschlossen, weil es bis auf
2- Meister ausgestorben war *).
In Köln gibt das städtische Adreßbuch für 1822 noch 60 Rotgerbereien
und 11 Weißgerbereien an; in den 40 er, 50 er und 60 er Jahren
sind nach Ausweis der Kölner Handelskammerberichte 35 Rotgerbereien
mit 80—90 Arbeitern und Weißgerbereien einschließlich der Fabriken
von farbigem Schafleder 14 vorhanden.
Die Zahlen sind weiterhin nach dem Adreßbuch 2 ):
Rotgerbereien
Weißgerbereien
1872
32
8
1882
13
5
1895
4
1
Die starken Rückgänge in den Zahlen lassen darauf schließen, daß,
weil jede Zahl die Folge der vorigen ist, alle Zahlen viel zu hoch
angegeben sind.
In Würzburg liegen die Verhältnisse wie folgt, 1794—1836
wurden 12 Konzessionen an Rotgerber und 5 an Weißgerber erteilt 2 ).
Nach den Adreßbüchern gestalten sich die Zahlen weiterhin"):
Rotgerber
Weißgerber
1806
16
8
1833
15
5
1838
14
5
1852
11
2
1890
zusammen 8
1899
—
—
1910
—
—
Schon 1808 und 1815 sind zwei von den um Konzession nachsuchenden
Weißgerbern auch Garküchner und auch das Adreßbuch von
1838 führt zwei als Garküchler auf.
0 Nürnberg 1855.
-) Bücher 1886, S. 103.
3 ) Hamburg 1805.
4 ) Mitteilung des Archivs der freien Hansastadt Bremen.
6 ) Wirminghaus 1895, S. 250 f.
e ) Würzburg 19. Jahrhundert.
7 ) Würzbnrg, Ad.