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aber die Verwendung der abfallenden, oft ganz gewaltigen Lohemassen,
der mit vegetabilischen Gerbstoffen gerbenden Gerbereien ist ein Punkt,
welcher hier nur kursorisch gestreift werden darf, da er seiner hauptsächlichsten
Bedeutung nach nicht in unser Gebiet gehört.
Wir haben nunmehr die große Mannigfaltigkeit der Produkte,
welche Eingang in der Gerberei finden, kennen gelernt, wir haben Einblick
gewonnen in die technischen Prinzipien, unter deren Herrschaft
ihre Vereinigung und Transformation erfolgt. Wir haben die vielfältigen
ökonomischen Formen kennen gelernt, welche das wirtschaftliche
Gefäß zur Durchführung dieser Produktionsprinzipien darstellen. Wir
haben endlich gesehen, in welcher Form diese Materialien den Produktionsprozeß
wieder verlassen; damit hat sich für uns das technische
und wirtschaftliche Bedingtsein der Weißgerberei auf Grund ihres Bedarfes
und Betriebes wie auch auf Grund ihrer Haupt- und Nebenprodukte
ergeben, und wir haben nun weiter zu betrachten, wie und ob
diese ökonomisch-technische Einfügung, welche also ein inneres Bedingtsein
darstellt, auch äußerlich, d. h. räumlich und sichtbar zum Ausdruck
kommt. Da aber diese topographische Einfügung der Gerberei mit
einer ganzen Reihe sanitärer Maßnahmen im engen Zusammenhange
steht, so gibt das Veranlassung, die hygienische Einfügung im Anschluß
an die topographische zu besprechen.