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Von den 92 per 31. Dezember 1911 in unserer Gruppe zusammen
gefassten Instituten betrugen auf diesen Zeitpunkt bei 16 Banken die
Akzeptverpflichtungen mehr als 50% ihres einbezahlten Aktienkapitals,
nämlich in Gruppe I ... bei 2 Instituten
,, II . . . ,, 2 ,,
,, III ... ,, 11 ,,
,, IV . . . ,, 1 Institut.
Zwei Banken wiesen Akzeptverbindlichkeiten auf, die ihr Kapital
überstiegen, bei vier andern nähern sich die beiden Zahlen.
5. Das Effekten- und Emissionsgeschäft.
Die innere Verschiedenheit der Bankinstitute unserer Gruppe hat zur
notwendigen Folge, dass ihre Stellung zum Emissions- und Effektengeschäft
keine einheitliche sein kann.
Über den Effektenbestand der ganzen Gruppe und der nach
der Grösse des Kapitals gebildeten Untergruppen orientiert folgende Zu
sammenstellung (in 1000 Franken):
Kapital Fr.
1906
1907
1908
1909
1910
1911
Gruppe I .... 500,000
0,720
5,539
5,132
7,018
6,473
6,589
Gruppe II 500,001—1,000,000
11,343
t
8,988
8,361
9,512
10,070
7,785
Gruppe III 1,000,001—5,000,000
43,876
49,665
53,162
55,176
55,811
54,752
Gruppe IV . über 5,000,000
14,111
15,553
17,588
22,606
28,232
36,185
Total
76,050
79,745
84,243
94,312
100,586
105,311
Die Tabelle zeigt, wie namentlich die Gruppe der grössten Banken ent
sprechend ihrer sonstigen Entwicklung das Effektengeschäft bedeutend
ausgebildet hat, während die andern Gruppen mehr stagnierende Ver
hältnisse aufweisen.