Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft.
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G. B.
3. Schweiz 102%—104%
4. Holland 216,00—218,00
5. Skandinavien . . . . 140,00—144)4
6. Spanien 5,14—5,25
Und in den Monaten Juni bis September herrschte an der Pariser
Börse eine stürmische Nachfrage nach Devisen auf alle Plätze, und das
aus natürlichen Gründen geringe oder spekulativ Zurückhaltung übende
Angebot verstärkte noch die Tendenz nach oben.
Es setzte schließlich eine sprunghafte Steigerung ein, die zu fast
unerhörten Kursständen führte. England erlangte bald 28 %, und die
Schweizer sahen ihren Franken mit 112—114 % bewertet. Auf den hol
ländischen Gulden schien eine geradezu stürmische Jagd eingesetzt zu
haben. Er sprang von Stufe zu Stufe. Einige Etappen der Nachfrage
mögen hier wiedergegeben sein:
Geldkurse.
Parität 100 fl. = 208,32 Frcs.
1915
3. Juni 216,00
10. Juni 217,00
24. Juni 218,00
I. Juli 220,00
8. Juli 223,00
29. Juli 227,00
5. August 228,00
12. August 232,00
19. August ...... 233,00
26. August 234,50
9. September .... 238,50
11. November 251,50
In den Börsenkreisen herrschte die Überzeugung, daß keine Macht
imstande wäre, das gesamte Kursniveau auf dem einmal sicher nach oben
eingeschlagenen Wege anzuhalten, geschweige wieder eine Senkung zu
erzielen. Die Londoner und New Yorker Devisen erfuhren weiter eine
systematische Steigerung. Schweizer, skandinavische und holländische
Wechsel wurden anhaltend mit Agio gehandelt und sogar Spanien wurde
lange Zeit hindurch mit hohem Aufgelde bezahlt.
Ins Uferlose ist nun diese Bewegung der Devisenkurse nicht gegangen.
Aber wenn auch diesen exorbitanten Devisenpreisen eine gewisse Er
leichterung folgte, so setzte nach kurzer Zeit wieder eine allmähliche,
aber ununterbrochene Steigerung ein. Die Notenbank vermochte diesem
Auf und Ab, das ohne Zweifel von spekulativen Einflüssen nicht frei
war, nur geringen Widerstand entgegen zu halten. Schließlich griff
sie energischer in diese Bewegungen ein und entschloß sich, zur Abschwä
chung der gewaltig angestiegenen Devisenhausse mit dem Markte direkt
m Verbindung zu treten und hier ihre das Kursniveau nivellierenden
Verkäufe und Käufe vorzunehmen. Dies war ungemein vorteilhaft,