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-) „Soziale Praxis", Jahrgang 25, Nr. 45.
„Da bei ben eigenartigen Verhältnissen Lei -den Hausgewsrbtoeiben-
den sür die Berechnung des vollen Wo che na rb eil sverd ienste s die Grund
lagen aus der jetzigen Zeit unzulänglich erscheinen, aber auch vielfach
weniger die Friedens- Äs die Kriegsverhältnisse von Einfluß auf Lei
stung und Verdienst waren, so erscheint für die Bemessung der Arbeits
losenunterstützung der Hausgewerbtreibenden ein Durchschnitt des Ver
dienstes notwendig, für den das Einkommen im Jahre 1914 eine zuver
lässige Grundlage bieten dürfte, weil dabei nicht nur ine weniger zwin
genden Verhältnisse vor dem Kriege in Betracht gezogen würden, son
dern auch der Druck, der durch den Krieg vielfach ausgeübt wurde, in
Rechnung Mögen würde bezüglich einer Zeit, in der Material- und Ar
beitsmangel nicht oder wenig geherrscht haben. Für die Hausgewevb-
treibenden kommt daher als voller Wochenverdienst der durchschnittliche
Verdienst im Jahre 1914 in Betracht, für solche, die erst nach dem Jahre
1914 in den Dienst eines Betriebs getreten sind, der Durchschnitt des
ersten Jahres und, wo die Arbeit noch kein Jcchr dauert, der durchschnitt
liche Verdienst während der Arbeitszeit überhaupt, wobei davon ausge
gangen wird, daß !die Betriebe in der Lage sind, an Hand der Erfahrung
die Leistungen der Arbeiterinnen nach Wirklichkeit und Möglichkeit in ge
rechter und billiger Weise zu beurteilen. Um einigermaßen eine Kon
trolle der Hausgewerbtreibendm zu haben, wird von den letzteren eine
wöchentlich zweimalige Meldung auf dem Arbeitsamt verlangt. Die er
folgte Meldung wird in den Bormerkkarten durch Ausdruck des Datum
stempels bestätigt und die Auszahlung der Unterstützung ist von den Mel
dungen abhängig."
Im übrigen werden die Hausgewerbtveibenden den Kurzar
beitern gleichgestellt?)
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2. Die Vergebung von Heimarbeit durch gemeinnützige
Organisationen.
Sehr bald nach Kriegsausbruch nahm die Vergebung
von He eres auftrügen an Arbeitslose durch ge
meinnützige Vereine, Genossenschaften, halb-
o d e r ganzamtliche Stellen einen großer: Umfang an.
Was lag näher, als den zahllosen erwerbsuchenden, oft völlig ans