03
Std.
auch ich den ganze Tag, über die
sozialistische Bewegung und über
die verschiedensten Lehren und Re
ligionen nach. Ja ich arbeite mehr
mit dem Geist als mit dem Körper
ohne Denken schien mir ein Leben
unmöglich. (3.) [T. F.]
20
19,—
Weber
10
Mein Herr, ich bin jung. Ich will offen
zu Ihnen sein. Wenn nichts Beson
deres mich veranlaßt, denke ich an
mein Lieb. (3.) [T. F.]
21
18,—
Weber
107 2
Die Arbeit erlaubt es nicht, nachzu
denken. Wenn sie es erlaubt, denke
ich als an die Befreiung aus der Skla
verei. Ich dürste danach wie ein Reh
nach frischem Wasser. (3.) [T. F.]
22
23
16,—
Färber.-
arbeiter
IOV2
Ich denke immer an zufriedene Zu
kunft. (3. t.) [T.F.]
22,—
Tuch
macher
107s
Bei dem unverschämten Skandal, wel
chen unsere Maschinen machen, ist
man nervös. Das Einzige, was man
macht, ist bei der Arbeit ein Lied
chen singen. Der Web Stuhl schlägt
den Takt dazu. (2.) [T. F.]
24
24,18
Weber
9
Es ist mir bei meiner Arbeit fast un
möglich, zu denken, da der Mechanis
mus der Maschine meine ganze Auf
merksamkeit in Anspruch nimmt. (1.)
[T.B.]
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Weber
Weber
Weber
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Färber.-
arbeiter
Weber
Tuch
macher
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10
1072
1072
10
1072
Ich denke maches mal an eine bessere
und Gesicherte Exsesdäns. (4. t.) [T.F.]
Nach einigen Stunden Arbeit wird der
Körper mechanisch und der Geist
fängt an zu denken. (3.) [T. F.]
Alle möglichen Probleme wälze ich
bei der Arbeit durch meinen Kopf,
von Marx bis Nietzsche. (2.) [T. F.]
Weil die Arbeit die Gedanken nicht
so sehr in Anspruch nimmt, sondern
mehr Fingerfertigkeit ist, so hat man
genügend Zeit, seine Gedanken spa
zieren zu führen. (1. t.) [T. F.]
Mir ist eine eintönige Arbeit, bei der
ich denken kann, die liebste. Ich phi-i
losophiere gewöhnlich darüber nach,
was ist Moral, Recht, Sitte, Idealis
mus? Bis zu welchem Grade kann
man den Menschen für seine Hand
lungen verantwortlich machen. Was
ist gut und böse? (2.) [T.F.]
Ich denke nicht nur bei der Arbeit,
sondern schreibe Gedichte, Erzäh
lungen, entwerfe Motive zu Musik
stücken. (2.) [T. F.]
Bei den sausenden Webstuhl ist man
nicht im stände, das denken einzu-
stelen. (3.) [T. F.]
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