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auf 1 Tlr. 25 Sgr.), für Preußen auf 1 Tlr. 15 Sgr. (1 Tlr. 22V* Sgr., 1 Tlr.
27‘/i Sgr., 2 Tlr. 7*/s Sgr.) und für das übrige Deutschland auf 1 Tlr.
22'/> Sgr. (2 Tlr., 2 Tlr., 2 Tlr. 7 l /s Sgr.).
In dem einführenden Artikel aus der Feder Stumpfs hieß es: „Wir
stehen im Dienste keiner Person und keiner Partei; der Sache aber,
welche wir vertreten wollen, wird durch nichts besser gedient, als durch
Wahrheit . . . Der Maßstab aber, nach welchem wir urtheilen, ist der
einfachste und sicherste, den es geben kann, zugleich der einzige, den
wir Katholiken anlegen können: Die ewigen Grundsätze und Gesetze der
Gerechtigkeit, welche das Leben des Einzelnen so der Nationen regeln
und beherrschen sollen. Indem wir uns dazu bekennen, verpflichten wir
uns, an der Hand der Geschichte der Gegenwart zu lehren: Achtung aller
begründeten Rechte, Gehorsam und Treue gegen die von Gott gesetzten
Gewalten in Kirche und Staat, Vertretung der Rechte unserer Kirche und
unseres Vaterlandes, Abscheu vor allem Despotismus, vor gewaltsamen
Umsturzbestrebungen und geheimen Wühlereien, kurz, eine wahrhaft
conservative Politik.“
Fast zwei Jahre lang blieb Hoffmann der einzige Schriftleiter.
Allerdings ersetzte sein Hauptmitarbeiter Keusch, der sich sowohl
im Hauptblatt als auch in der Beilage fleißig betätigte, einen
zweiten Leiter; außer zahlreichen Leitartikeln bearbeitete er
vielfach die Rubriken Spanien, Italien und England, wozu ihn
seine großen Sprachkenntnisse besonders befähigten. „Die eigent
liche Oberleitung des Blattes“, sagt sein Biograph Professor
L. Karl Goetz vielleicht ein wenig übertreibend, „lag in seinen
Händen; während der Ferien war er oft mehrere Wochen lang
in Köln als Redakteur beschäftigt. Keusch sorgte auch für
Herbeischaffung tüchtiger Mitarbeiter. Dabei hatte er oft die
Stelle des Vermittlers zwischen Bachem und dem etwas leiden
schaftlichen Redakteur Fridolin Hoffmann.“
Fridolin Hoffmann und Reusch, wenn er in Köln war, teilten ein
Zimmer ebener Erde; beide waren starke Raucher, was Josef Bachem
abhielt, sich lange dort aufzuhalten. Wohl aber war er stets in der
Stunde vor der Fertigstellung des Blattes zugegen. Artikel kölnischen
Inhalts durften ohne sein Zeichen nicht in die Presse. Die letzten Korrek
turen wurden meist während des Mittagessens erledigt, das Hoffmann und
Reusch mit der Familie Bachem gemeinsam einnahmen.
Außer Reusch waren als ständige Mitarbeiter tätig der Ge
schichtsschreiber Dr. Joh. Bumüller in Ravensburg, Oberlehrer
Dr. Theodor Stumpf, der die jeden Dienstag erscheinende
Wochenrundschau schrieb, und August DuMont in Köln,
der gelegentlich trotz erheblicher Taubheit gediegene Konzert