Full text: Hundert Jahre J.P. Bachem, Buchdruckerei, Verlagsbuchhandlung, Zeitungsverlag

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Die gegenwärtigen Verhältnisse gestatten es den Inhabern meiner 
Firma leider nicht, ihre Glückwünsche anders als schriftlich auszusprechen. 
Ich bitte Sie aber, statt dessen einer bescheidenen Erinnerungsgabe an 
Ihrem Ehrentage einen freundlichen Empfang zu bereiten, einer Blumen 
schale, deren Original vom Rhein und gerade aus dem Jahre 1818 
stammen soll. 
Möge Ihre Firma auch in dem beginnenden neuen Jahrhundert den 
ehrenvollen Platz behaupten, den sie sich durch die Umsicht und Tatkraft 
ihrer Inhaber errungen hat, mögen Sie auch fernerhin den Stolz genießen, 
daß die zielbewußte Leitung in den Händen der Familie Bachem bleibt, 
mögen Ihre Unternehmungen in aller Zukunft von dem gleichen Segen 
begleitet sein wie bisher, Ihnen selbst zum Ruhme und zur Ehre des 
deutschen Buchhandels, des deutschen Volkes. 
Mir aber möge es vergönnt sein, die freundschaftlichen, persönlichen 
und geschäftlichen Beziehungen, die seit so langen Jahren zwischen uns 
bestehen, auch in Zukunft erhalten zu sehen. 
Der Hauptvorstand des Deutschen Buchdrucker-Vereins, 
Dr. V. Klinkhardt; Der Tag des hundertjährigen Bestehens Ihres hoch 
angesehenen Geschäftshauses gab uns willkommenen Anlaß, Ihnen durch 
Zusendung einer Gedenktafel unsere herzlichste Anteilnahme zu bekunden. 
Gestatten Sie uns, daß wir Ihnen auch noch hierdurch unsere wärmsten 
Glück- und Segenswünsche darbringen. 
Wir erinnern uns dabei dankbar der großen Verdienste, die Sie sich 
seit einer Reihe von Jahren um unsere Vereinsbestrebungen durch ehren 
amtliches Wirken im Hauptvorstand und namentlich im Kreis II (Rhein 
land-Westfalen) erworben haben. 
Eine besondere Freude hat es uns bereitet, daß der Ehrentag Ihrer 
Firma Ihnen Veranlassung gegeben hat, unserem Verein durch eine 
Stiftung im Betrage von 5090 M. Ihr freundliches und förderliches Wohl 
wollen aufs neue zu bezeigen. 
Wir sprechen Ihnen dafür unseren innigsten Dank aus und verbinden 
hiermit die Mitteilung, daß wir dem Gesamtvorstand in seiner am 6. d. M. 
stattfindenden Sitzung Kenntnis von Ihrer hochherzigen Schenkung geben 
und einen Beschluß über die Verwendung Jder Zinsen des Stiftungs 
kapitals in Ihrem Sinne herbeiführen werden. 
Verein deutscher Zeitungsverleger, Dr. Faber, Vorsitzender, 
Dr. Bartsch, Generalsekretär: Zu dem heutigen Jubeltage senden wir 
Ihnen namens des Vereins deutscher Zeitungsverleger die aufrichtigsten 
und herzlichsten Glückwünsche. Indem wir mit Ihnen den Blick zurück 
lenken auf die an Mühe und Sorgen, aber auch an segenbringender 
Arbeit und Erfolgen überreiche Zeitspanne eines Jahrhunderts, gedenken 
wir mit besonderer Teilnahme und berechtigtem Stolze Ihres Wirkens 
auf unserem eigensten Gebiete. Was Ihre Inhaber in nie ermüdender 
Hingabe an ihre Ideale und in furchtlosem und unbeirrtem Eintreten für
	        
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