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Ein Vergleich zwischen dem Güterverkehr der ver-
schiedenen Hâfen ist schwieriger herzustellen, als ein solcher
zwischen ihrem Schiffahrtsverkehr; namentlich gestattet die in
Rotterdam übliche Aufstellungsweise der Statistik nicht, den
Anteil der See-Einfuhr am allgemeinen Verkehr genau zu er-
mitteln. Wir geben die folgenden Zahlen als einîache Auskunît:
Hamburg 6 )
Antwerpen
1890:
7 599 000 t = 100%
4 707 000 t =
100%'
1900:
14 432 000 t = 190%
7 892 000 t =
168%
1910;
22 109 000 t = 291 %
16 217 000 t —
345 %'
1912:
24 757 0C0 t = 325 %
18157 000 t =
386%
Seeausfuhr:
Antwerpen
Rotterdam
1911:
7 222 738 t = 100%
5 559156 t =
100%
1912:
8076385 t = 112%
5 989 729 t =
107%
Analyse der Statistik,
Die Durchfuhr,
Wenn wir môglichst genau feststellen wollen, welchen
Anteil auf der einen Seite Belgien (unser Eigenhandel) und auf
der anderen das Ausland (die Durchfuhr) an dem Antwerpener
Güterverkehr hat, tut eine eingehende Untersuchung not.
Die amtlichen Aufstellungen geben die gewünschten Zahlen
nicht; wir müssen daher auf die Angaben fürs ganze Land
zurückgreifen, Aus diesen ergeben sich folgende Einzeîheiten:
1. Die Einfuhr auf dem Seewege (Eigenhandel) belief sich
1912 auf 11 212 575 t im Werte von 2,943 Mill. Fr. oder 35,8 und
59,4 % bezw, von dem Gesamtimport; die Ziffern für die See-
ausfuhr sind; 5 543 362 t im Werte von 1,498 Mill. Fr. oder
26,6 und 37,9 % vom Gesamtexport.
2. Der von See kommende Transit erreicht 426 024 t im
Werte von 310 Mill. Fr, oder 6,1 und 12,3% der Gesamtdurch-
fuhr; der seewarts gehende Transit betrâgt 3 571 196 t im
Werte von 1,378 Mill- Fr. oder 53,8'und 55,9 % vom gesamten
Ausgangstransit.
Diese Zahlen bedürfen jedoch einer gewissen Berichtigung.
In seiner interessanten Studie „La Belgique pays de transit"
hebt Prof, De Leener von der Genter Universitât die mannig-
fachen Faktoren hervor, welche die auîgegebenen Zahlen merk-
lich von der Wirklichkeit abweichen lassen,
6 ) H. Schumacher, Antwerpen, S. 115,