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Düsseldorf zu verbinden, dch weigerte die hollandische Regie-
rung 1845 Belgien die Zulassung, die Bahn über ihr Gebiet zu
führen, und der Plan muBte auîgegeben werden,. Unterdessen
arbeitete man eifrig an der Entwickîung unseres Eisenbahn-
netzes, dessen Mitteîpunkt in Mecheln, môgÜcbst nahe bei
Antwerpen, errîchtet wurde. Ostende v/urde über Dender-
monde, Geht und Brügge angeschlossen, und eine andere
Strecke steilte über ttennegau die Verbindung mit Frankreich
ber, 1850 waren 625 km îertiggestellt, 1870 869 km, 1880
2724, 1895 3299 und 1912 8535 km. AuBer den vom Staat
erbauten und bctriebenen Eisenbahnen gab es verschiedene
Privatbahnen, die 1897 bis auf drei vom Staat übernommen
wurden. Unter diesen spîelte die Cie. du Nord Belge eine
grofie Rolle, indem sie mit Hülfe der franzosischen Bahnen
einen AnschluB Brüssels und des Rheins durch das Maastal an
Paris bewerkstelligte. Sie begünstigte den industriellen Auî-
schwung des Maasbeckens auBerordentlich und besorgte den
Durchîuhrverkehr zwischen Deutschland und Frankreich über
Belgien,
Wie ein Vergleich mit anderen Landern ergibt, besitzt
Belgien das dichteste Eisenbahnnetz der Welt;
Tabelle
XXL
Lânder
Betriebslânge auf je 100 qkm
.
1890
1913
Belgien
17,8 km
29,9 km
Deutschland
7,9 „
11,8 „
Frankreich
17,0 „
9D .
GroBbritannien und Irîand
10,3 .
12,0 „
Es besitzt auch die groBten B’etriebsmittel; auf je 100 km
Betriebslânge steilte sich das Verhâltnis 1911, wie folgt;
Tabelle XXII.
[ Lokomotiven
Personen-
wag en
Qüterwagen
Belgien .... ...
98
182
2060
Deutschland
47
10U
1049
GroBbritannien und îrland .
61
141
_09l
Frankreich .
33
33
886