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unserer industrielle!! Unternehmungen die Ausfuhrmoglichkeit
verringern.
Ein Verzicht auf den deutschen Durchiuhrhandel, der
82 % unserer Gesamtdurchführ ausmacht, ware daher be-
klagenswert, und das um so mehr, als die aus dem Krieg er-
wachsenden Schâden wie die Verluste, die eine mehrjahrige
Unterbrechung des Betriebs mit sich bringt, ganz bedeutend
sind, Nur ein reger internationaler Handel kann die gewaltigen
Bürden, die dem Lande daraus zufallen werden, einigermaBen
erleichtern.
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Das belgische Eisenbahntarifwesen verfolgt den doppelten
Zweck, sowchl die Ausfuhr unserer industriellen Erzeugnisse
über See als die Durchfuhr durch Belgien môglichst zu be-
fôrdern, 10 )
Ersterem Zwecke dienen die herabgesetzten Tarife, ge-
nannt „Tarifs des ports de mer" (Seehafentarife), die den îür
die Ausfuhr über eincn Seehafen bestimmten Gütersendungen
belgischer Fabriken und Kohlenbergwerken zugute kommen,
Da aus ziemlich genauen Veranschlagungen hervorgeht, daB
Antwerpens Anteil an dem innerbelgischen Güterverkehr etwa
25 % betrâgt, spielen diese Tarife eine verhaltnismaBig be~
deutende Rolle in unserem Eisenbahnbetrieb. Unsere Gewerb-
tâtigkeit erheischt übrigens vermôge ihres vorwiegenden
Charakters als verarbeitende oder Veredelungsindustrie, in
welcher der Gewinn oft auf einem geringen Unterschied
zwischen dem Einkaufs- und Verkaufspreise beruht, niedrige
Transportsâtze, um auf den auslandischen Mârkten kon-
kurrieren zu kônnen; tatsachlich ist in sehr vieîen Fallen so-
wohl zur Heranschaffung der Rohstoffe wie zur Abführung der
verarbeiteten Waren ein Transport auf groBe Entfernungen
erîorderlich,
Was die Durchfuhrtarife angeht, so muBten zahlreiche
Momente bei ihrer Aufstellung in Betracht gezogen werden.
Für die deutsche Durchfuhr haben wir 1. die Rheinfrachten,
2. die Tarife der hollandischen Bahnen zugunsten Rotterdams,
,0 ) In seinem gegenwàrtigen Zustande hait es mit dem Kostenpreise
keine Rechnung; auf einigen Strecken bucht es Gewinne,' auf anderen
Verluste.