Full text : Ferdinand Lassalle

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Es  verhält  sich  nun  ganz  entsprechend  mit  den  tatsächlichen ­
  Unterschieden  des  Besitzes  innerhalb  der  bürgerlichen ­
  Welt.
Daß  sich  der  Großbürger  in  seinem  Zimmer  der
großen  Annehmlichkeit  und  des  großen  Vorteils  erfreue,
welche  ein  großer  bürgerlicher  Besitz  für  den  Besitzenden
in  sich  schließt  —  nichts  einfacher,  nichts  natürlicher
und  nichts  rechtmäßiger  als  das!"
Beiläufig  also,  meine  Herren,  so  sehr  reize  ich  in  dieser
Broschüre  die  besitzlosen  Klassen  zum  Hasse  gegen  die
Besitzenden  auf,  daß  ich  ausdrücklich  für  die  Rechtmäßigkeit ­
  dieses  Besitzes  eintrete,  die  Freude
über  die  Vorteile  und  Annehmlichkeiten,  die  er  gewährt,
für  die  natürlichste  und  rechtmäßigste  Sache  von  der
Welt  erkläre!
Ich  fahre  unmittelbar  in  jener  Definition  fort:
„So  sehr  der  Arbeiter  und  der  Kleinbürger,  mit
einem  Worte  die  ganze  nicht  Kapital  besitzende  Klasse,
berechtigt  ist,  vom  Staate  zu  verlangen,  daß  er  sein
ganzes  Sinnen  und  Trachten  darauf  richte,  wie  die
kummervolle  und  notbeladene  materielle  Lage  der
arbeitenden  Klasse  zu  verbessern  und  wie  auch  ihnen,
durch  deren  Hände  alle  die  Reichtümer  produziert
werden,  mit  denen  unsere  Zivilisation  prunkt,  deren
Händen  alle  die  Produkte  ihre  Entstehung  verdanken,
ohnewelchediegesamteGesellschaft  keinen  Tag  existieren
könnte,  zu  einem  reichlichen  und  gesicherten  Erwerbe
und  damit  wieder  zu  der  Möglichkeit  g  eistig  er  Bildung
und  somit  erst  zu  einem  wahrhaft  menschenwürdigen
Dasein  zu  verhelfen  sei  —,  wie  sehr,  sage  ich,  die  arbeitenden ­
  Klassen  auch  berechtigt  sind,  dies  vom  Staate  zu
            
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