der Baupläne und die Leitung der Bauten umfaßt, ist im
Berliner Spar- und Bauverein in der ersten Zeit im Ehrenamt
ausgeführt worden. Ebenso wird die Verwaltung der einzelnen
Häuser von Genossen unentgeltlich besorgt.
Da in Berlin der Grund und Boden sehr teuer ist und
von Jahr zu Jahr im Werte steigt, und da der Verein nur
durch Beschaffung größerer Terrains die besondere Art seiner
Bautätigkeit durchführen konnte, so war die Genossenschaft
von vornherein darauf angewiesen, mit großen Kapitalien zu
rechnen und sich diese zu verschaffen. Aus eigenen Mitteln
konnte der Verein unmöglich den großen Anforderungen, die
an ihn gestellt wurden, genügen. Das mobile Kapital des
Vereins setzt sich zunächst aus dem Geschäftsguthaben der
Genossen zusammen, und dazu kommen dann auch noch die
Spareinlagen der Genossen. Die Geschäftsguthaben erhöhen
sich noch um die Dividenden, die so lange nicht zur Aus
zahlung kommen, bis der Geschäftsanteil von 300 M. voll
eingezahlt ist. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über
die Mittel, welche dem Verein aus diesen Quellen von Jahr
zu Jahr zuflosseu.
Übersicht der Entwicklung in den Jahren 1892
bis Ende 1901.
Am
Jahresschlufs
Mit
glieder
bestand.
Geschäfts-
guthaben
der
Genossen
M.
Auf den
Kopf
M.
Spar
einlagen
M.
Auf. den
Kopf
M.
1892
1893
483
874
2 950,40
29 637,90
6,10
33,91
6 056,60
6,93
1894
1097
47 663,15
43,45
12832,30
11,70
1895
900
53 188,85
59,10
17 695,15
19,66
1896
987
62 056,45
62,88
25 278,50
25,61
1897
1042
71 515,70
68,63
55 766,—
53,51
1898
1125
82 343,65
73,19
75 096,30
66,75
1899
1293
94839,10
73,35
91 245,75
70,57
1900
1949
116 212,30
59,63
175 602,-
90,10
1901
2515
147 295,75
58,56
274060,90
108,97
1902
2565
172 025,55
67,08
388 092,35
151,30