Full text: Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang

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Die in der Anlage dieser Additionalakte, die durch das Proto 
koll vom 7. Oktober 1861 1 ) weiter abgeändert ist, enthaltenen poli 
zeilichen Vorschriften sind erst vor kurzem durch eine neue Ver 
einbarung zwischen den Uferstaaten, die am 1. April 1907 in Kraft 
getreten ist, ersetzt worden. * 2 ) 3 ) 
Gegen die Flufshandelspolitik haben bereits die Reichsver 
fassung und die Gesetze von 1848/49 durch Verbot der Differen 
0,5 Pfennig. (Max Peters, Schiff ahrtsabgaben, 2. u. 3. Teil, 1908, S. 151, 
152). [— Bremen verrechnete seinen Weserzoll nur zusammen mit seinem gleich- 
hohen Landtransitozoll 1847 zn 11421 off Gold Gesamtertrag für beide (Akzise 
bezw. eingehende und ausgehende Rechte und Weserzoll überhaupt rund 150 bis 
160 000 off Gold) gegen jährliche Ausgaben für Tonnen, Baken, Leuchtschiffe, 
Häfen und Fahrwasser von 137 835 of Gold und (excl.) Zinsen der Staatsschuld 
(gesamt 6 265 903 off Gold) aus Verkehrszwecken von 4 444 608 «f Gold, soweit 
nicht Eisenbahneinnahmen die Wunstorfer Bahnschuld von 2 737 800 off Gold 
decken (Separaterklärung der bremischen Kommissarien F. W. Iken und F. Winkel 
mann vom 6. März 1849, in Die Resultate der Berathungen der Regierungs- 
Kommissaire in Frankfurt a. M. 1848/49 zur Herstellung der Zoll-Einheit im 
Deutschen Reiche, Halle 1851, S. 160, 166, 167.). Die Unterweserkorrektions 
gebühr hatte 1896 einen Ertrag von 540 764 Mk. auf 682 773 t., 1905: 
924 642 Mk. auf 1 368 314 t. 8,18 Pfg. bezw. 6,76 Pfg. von der Tonne, 
1,25 bezw. 1 Pfg. vom tkm. . Das Feuer- und Bakengeld, auf dessen Über 
ertrag die Aufsenweserkorrektion verwiesen ist, ertrug 1896: 578 000 Mk., 
1905: 1252911 Mk. brutto. (Max Peters, Schiffahrtsabgaben, 2. u. 3. Teil, 
1908, S. 153.).]. — S. i. übr, zur Statistik. 
‘) Gesetzbl, d. Fr. Hansest. Bremen, 1862, 28. Nov., S. 39, no. 21. 
2 ) Polizeiliche Vorschriften für die Schiffahrt und Flöl'serei auf der Weser 
von Hann.-Münden bis zur Kaiserbrücke in Bremen, vereinbart Zwischen den 
Dferstaaten Preufsen, Oldenburg, Braunschweig, Lippe und Bremen. Vom 
12. März 1907. Gesetzblatt d. Fr. Hansestadt Bremen 1907, S. 31, no. 12. 
3 ) Vgl. d. im Schütting u. in der Sammlung der Stadtbibliothek befind 
lichen Einzeldrucke etc.; die Gesetzsammlungen; die Darstellungen und Ab 
drucke bei Alexander Mirufs, Das Seerecht und die Flufsschiffahrt nach 
d. preufs. Gesetzen m. Rücks. a. d. wichtigsten fremden Gesetzgebungen, 
Leipzig, 1838—39, Bd. II, S. 401—440; G. T. A. Pochhammer, Hdb. d. 
Zollverf. u. Verw. in d, Kgl. Preufs. Staaten, Berlin 1832, Bd. I, S. 402 ff., 
Bd. II, S. 290 ff.; F. W. Rohrscheidt, Preufsens Staatsverträge, Berlin 
1862, S. 58, 288 ff.; G. F. de Martens, Recueil des traiies, tome VI, I e ed., 
Gottingue 1800, p. 117, H> ed., tome 1,1817, p. 678, Nouveau recueil de traites, 
tome VI, Gottingue 1828, p. 301, 336, 338, 840; Fr. Murhard, Nouveau 
recueil general de traites, tome II, Gottingue 1844, p. 672 etc; Protokolle d. 
deutschen Bundesversammlg., Bd. XVI, S. 155 ff., etc.; V. Böhmert, Bremer 
Handels-Archiv, Bd. I, Bremen 1864, S. 1, Nr. 1, S. 9, Nr. 4; H. Keller, 
Weser u. Ems, Berlin 1901, Bd. I, 2. Abt, (Anhang), S. 145 ff.; Albr. Hoff 
man n, Deutsches Zollrecht, I. Bd., 1902, S. 91 ff.; Akten des Staatsarchivs 
und der Handelskammer in Bremen. 
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