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Bremen, wie Frankfurt'), wo der Bund ebenfalls mit grofser Freude
wurde, die Umsatzsteuer an die Eigenhandelssteuereigenschaft (in Bremen umgesetztes
Gut) der alten und neueren Akzise an, sodass eine Beziehung bis
zur Firmensteuer besteht. Die alten städtischen Kontrollstellen, an denen die
Prüfungvonder Akzisekammer (s. dazuBrem. Nachr. 2. Okt. 1908), wo Verrechnung
und Zahlung ursprünglich mit langen Fristen stattfand, von dem Schütting
erhaltener etc. Ausweise, z. T. auch Hebung, erfolgte, waren die Tore, seit 1848
die vor den Toren belegenen, z. T. noch jetzt kenntlichen Erhebungsstellen vor
den Vorstädten, an der Weser die Wichelnburg (später Weserbahnhof) und die
Holzpforte (Werdertor), wozu die weitere Kontrolle durch die Angestellten der
Wage, bezw. Auflader und Bestederei, und der Schlachte kommt. — Zur 1896
eingeführten Weserkorrektionsabgabe, s. Reichsgesetzblatt 1886, 5. April, S. 67,
no. 1644; Brem. Gesetzbl. 1895, 29. März, S. 47, no. 17; [Hermann
Schumacher, Theoretische Betrachtungen über das Binnenschiffahrtsabgabenwesen
in Deutschland, Berlin 1901 (Sonderabdr. a, d. Archiv f. Eisenbahnwesen,
1901, Heft 2.), S. 37. 103.]
Zur Geschichte des bremischen Finanzwesens scheint vielleicht eine
Spezialdarstellung in Aussicht zu stehen. Besonders deutlich ist die Idee des
portofranco in Hamburg durch den Kampf, den Büsch für ihn geführt hat,
herausgetreten. Über die sukzessive Vereinfachung und Verbilligung der
Hamburger Zölle s. (C. F. Wurm, F. Th. Müller, u. a.), Die Aufgabe der
Hansestädte gegen den Zollverein, Commissionsbericht an die V. S. der Hamb.
Ges. z. Bef. d. Künste und nützl. Gew., Hamburg 1847, S. 9 ff.; C. F. Wurm,
D. Handelspolitik der Hansestädte, Hambg. 1839, S. 8 ff.; Richard Ehrenberg,
Die Anfänge des Hamburger Freihafens (Wie wurde Hamburg gross, I.),
Hamburg und Leipzig 1888; u. a. ; Lübeck hat 1833 grundlegend das neuere
System der Hansestädte festgelegt. Vgl. a. Fr. v. Reden, Vergl. Zusammenstellg.
d, Grenz-Eingangs-Abgaben etc., bearb. i. Auftr. d. Volkswirtschafts-Ausschusses
d. d. Reichsvers., Frankft. a. M. 1848, S. 46 ff. Für Bremen ist
entscheidend der Bericht der zur Regulirung der Aocise-, Convoye- und Tonnengelds-Abgaben
niedergesetzten gemeinschaftlichen Deputation, 9, Juli 1824 Anl. a
zum Antrag des Senats, Bürger-Convents-Verhandlungen vom Jahre 1824,
S. 115 ff., interessant, weil hier die Tarifierungsquoten der alten Zölle aufgestellt
sind. Zu der Änderung 1862: Gutachten d. Handelskammer üb. d. Aufheb.
d. Ein- u. Ausfuhr-Accise u. d. vorgeschl. Ersatzsteuern, Bremen 1862.
Zur französischen Zeit; C. A. Heineken, Gesch. d. fr. Hanse-Stadt
Bremen (Original-Mnskrpt. Brem. Stadtbibi.), 1812, S. 302, 431 ff. etc.; J. H.
Duntze, Gesch. d. fr. Stadt Bremen, IV. Bd., Bremen 1851, S. 776, 786 ff.;
(Napoleons Kontinentalsystem) G. F. de Martens, Supplement au recueil des
traites etc., tome V. ou Nouveau recueil, tome I, Gottingue 1817, p. 433 et
suiv; u. i. f.
Zum modernen Finanzwesen Bremens: H. Sievers, D. Staatsr. der fr.
Hansestadt Bremen, in Marquardsens Hdb. d. öffentl. Rechts, III. Bd.,
II. Halbbd., 3. Abt., Freib. i. B. u. Tüb. 1884, S. 79 ff.; Jobs. Bollmann,
Brem. Staats- u. Verwaltungsrecht, Bremen 1904, S. 216, 235 ff.; ders.,
Verfass, u. Verwalt, d. fr. Hansest. Bremen, Bd. XIII der Bibi. d. öffentl.
Rechts, hrsg. v. F. Scholz u. Storck, Hannover 1909, S. 124 ff.
') Auch Frankfurt hat Carlowitz statt der sonst verliehenen Orden das
Ehrenbürgerrecht gegeben. Bremer Staatsarchiv.