Full text : Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang

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von  Hannover  nicht  ratifizierter  Bestimmungen  des  neuen  Steuervereinsvertrages
  erzürnten  und  Braunschweig,  dessen  abgerundetes  Stück  um  die
Stadt  Braunschweig  ins  Preufsische  eingriff,  während  der  Weserdistrikt
Nord-  und  Südhannover  trennte  und  verband,  zum  Zollverein  übertrat.
Blankenburg  war  bereits  im  preußischen  Verband.  Hannover
kam  dadurch  in  eine  sehr  unangenehme  Lage,  und  es  bedurfte  erst
einiger  Jahre,  bevor  die  ehemaligen  Zollgenossen  durch  Regelung
des  Verkehrs  zwischen  Süd-  und  Nordhannover  durch  den  Weserdistrikt
auf  einen  modus  vivendi  zu  bringen  waren,  nachdem  Hannover  mit  einem
etwaigen  Anschlufs  an  den  Zollverein  keinen  Ernst  gemacht  hatte  und
der  Streit  ziemlich  unangenehme  Ausführungen  gezeitigt  hatte.
1848—49  brachte  den  Entwurf  einer  Reichszollordnung  durch
das  Reichsministerium,  Beratung  der  Zollangelegenheiten  in  der
Nationalversammlung  und  Berufung  von  Zollbevollmächtigten  aus
allen  deutschen  Staaten  nach  Frankfurt,  die  die  Zollvereinsstaaten
gleichzeitig  als  aufserordentliche  Generalkonferenz  konstituierten. 1 )
‘)  Handakten  des  verstorbenen  Herrn  Bürgermeisters  Duckwitz,  seine
Handschrift:  Das  Reiohsnrinisterium  des  Handels,  August  1848  bis  May  1849,
niedergeschrieben  im  Sommer  1849,  Tagebuch,  im  Besitz  von  Herrn  Perd.  Duckwitz
in  Bremen;  Die  Resultate  der  Berathungen  der  Regierungs-Kommissaire  in
Frankfurt  a.  M.  1848/49  zur  Herstellung  der  Zoll-Einheit  im  Deutschen  Reiche,
Halle  18B1  (Aktenveröffentlichung);  Fr.  v.  Reden,  Vergl.  Zusammenstellung  d.
Grenz-Eing.-Abg.  i.  Österr.,  d.  d.  Zollver.,  d.  nordd.  Steuerverein  u.  d,  Herzogth.
Schleswig-Holstein  etc.,  im  Aufträge  des  Volkswirthsch.-Ausschusses  d.  Eeichsversammlg.
  bearbeitet,  Frankfurt  a.  M.  1848;  L.  Oelsner,  Die  wirtschaftsund
  sozialpolitischen  Verhandlungen  des  Frankfurter  Parlamentes,  Preufs.  Jahrbücher, ­
  LXXXVII.  Bd.,  1897,  S.  81  ff.,  speziell  S.  88  ff.;  W.  Wichmann,  Denkwürdigkeiten ­
  aus  der  Paulskirche,  Hannover  1888,  S.  109  ff.;  A.  Zimmer  mann,
Gesch.  d.  preufs.-deutschen  Handelspolitik.  Oldenburg  und  Leipzig  1892,  S.  185  ff.,
337  ff.;  Duckwitz,  Denkw.,  S.  91  ff.,  etc..  Streitliteratur  zur  achtundvierziger
Zollfrage,  namentlich  zur  Differenzialzollidee:  (A.  Duckwitz),  Memorandum,
d.  Zoll-  u.  Handels-Verf.  Dtschlds.  betr.,  Bremen  1848;  ders.,  Deutschlands
Handels-  u.  Zollverh.,  Bremen  1848;  D.  Handels-Syst.  des  H.  Senator
Duckwitz,  beurth.  v.  e.  Kaufm.,  Hambg.  1848;  D.  nation.  Einh.  Dtschlds.,  angewendet ­
  auf  d.  d.  Schifffahrtsverh.,  Vortr.  i.  Oldenb.  Gewerbe-  u.  Hdlsver.,
Oldenburg  1848;  (John  Prince-Smith),  Petit,  um  Schutz  geg.  Beschränk,
d.  Verkehrs,  Berlin  1848;  (ders.),  Für  u.  wider  Schutz-  u.  Diff.-Zölle,  e,  Beruf,
a.  d.  krit.  Urth.  d.  Volksvertreter,  Berlin  1848;  H.  Carl,  Beitr.  z.  Erört.  d.
Frage  üb.  Diff.-  u.  Schutzzölle,  d.  H.  Alt.  d.  Berl.  Kfmschft.  gew.,  Berlin  1848:
ders.,  Dtschlds.  Zollein.,  Schutz-  u.  Differentialzölle,  Frankfurt  a.  M.  1848;
C.  W.  Asher,  Off.  Sendschr.  a.  d.  Commercial-Rath  Carl  a.  dess.  Votum  üb.
Differential-  u.  Schutzz.,  Berlin  1848;  H.  Börner  u.  H.  Klein,  Denkschr.  üb.
d.  künft.  Handelspolitik  u.  Zollverf.  Deutschlands,  Siegen  1848—49,  (C.L.D,  Meister),
Der  Freih.  Hambgs.  e.  Bedürfnifs  f.  Deutschld.,  Vot.  e.  Hamb.  Kaufms.  in
Bez.  a.  d.  Handel  m.  Westindien  u.  Mejiko,  Hambg.  1848;  (P.  L  Eider  u.  a.),
            
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