Full text: Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang

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dann durch den Staat zustande, da Hannover das Staatsbahnsystem 1 ) 
durchgeführt hat 2 ). 
In der Zeit der Ausführung der Bahnen sind die chaussee- 
losen Strecken ohne Bahn geblieben und die beiden seltsamen Eisen 
bahnknotenpunkte Wunstorf und Lehrte zustande gekommen, die 
praktisch Hannover sind. 
’) Zum Staatseisenbahngedanken s. C. Grote, Über ein Eiaenbahn- 
system für Deutschland, Göttingen 1834 und die Polemik Taylors in den 
Remarks on the proposed rail-way from Hanover and Brunswick to Hamburg, 
part II., Hamburg 1835. In Bremen äufsert Senator Witte 1840, dafs die 
Eisenbahnen eigentlich nur verbesserte öffentliche Wege seien, und dafs man 
vielleicht noch einmal zu einem allgemeinen Staatseisenbahnsystem kommen werde. 
2 ) Zur älteren Literatur ist noch hinzuweisen auf F. Glünder, Capitain 
im Ingenieur-Corps, Kurze Darstellung einiger der wichtigsten Verhältnisse bei 
Eisenbahnen, mit besonderer Rücksicht auf solche Anlagen zwischen Hamburg, 
Bremen und Hannover, Hannover 1834; Dr. jur. Matthaei zu Verden, 
Einige Worte über Eisenbahnen in besonderer Beziehung auf das Königreich 
Hannover, Hannover 1838. D. a. 
Dazu: Rittmeister J ä g e r zu Lüneburg, Welche Eisenbahnen sind dem Hanno 
verschen Lande notwendig, Hannover 1842; J. H. W. Smidt, Die Hannoverschen 
Landes-Eisenbahnen mit besonderer Rücksicht auf die Bahn nach Bremen, Bremen 
1842; A. Duckwitz, Die Eisenbahnen im Königreiche Hannover, Bremen 1842; 
Niemeyer, Die Eisenbahn zwischen Bremen, Hannover und Minden, nach den 
ständischen Aktenstücken, die Eisenbahnanlagen betreffend, Bremen 1842; Einige 
Worte über die von der Freien Hansestadt Bremen und der Kgl. Hanno 
verschen Regierung projectierte und beschlossene Eisenbahn zwischen Bremen 
und Hannover, von einem Ungenannten, Bremen 1845, Die Hannover-Bremen- 
sche und Oldenburg-Ostfriesische Eisenbahn in den gegenseitigen Interessen der 
betreffenden Staaten beleuchtet von Germanus, Oldenburg 1845, S. 5, 11; 
Fr. W. v. Reden, Die Eisenbahnen Deutschlands, statistisch - geschichtliche 
Darstellung, I. Abt, 2, Abschn., 5. Lief., Berlin, Posen u. Bromberg, 1845, 
S. 2027, ff., 2109. 
Ferner Akten der Elterleute 1826—44. 
Zu den südlichen Anschlüssen kamen noch vonThüringen Aufforderungen nach 
Bremen. Vgl. namentlich von der alten Bremer Strafse nach Nürnberg: Hannover- 
Thüringische Eisenbahn von Göttingen über Heiligenstadt, Dingelstädt, Mühl 
hausen und Langensalza nach Gotha, Mühlhausen 1865; Die Hannover- 
Thüringische Eisenbahn von Göttingen durch das preufsische Eichsfeld über 
Mühlhausen, Langensalza nach Gotha, Mühlhausen 1860; 1855 Dez. 14. Aufruf, 
Projektierte Werra-Eisenbahn Eisenach—Salzungen — Wasungen — Meiningen — 
Themar — Hildburghausen — Eichsfeld nach Coburg. 1872 wird ein Projekt 
erwähnt, die damals neugebaute Strecke Wien—Pilsen—Eger—Hof durch Aus 
bau von Zwischenstreoken nach Saalfeld—Gotha—Leinefelde—Northeim an die 
Hannoversche Strecke und gleichzeitig in Rinteln an die projektierte Westbahn 
anzuschliefsen. An verschiedenen Plätzen, so in Gotha, bestanden Komitees. 
Weserzeitung 19. Nov. 1872.
	        
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