Full text : Die Arbeiterfrage

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25

Ich  für  meine  Person  halte  den  Alkohol
nicht  für  entbehrlich.  (3.)  [B.R.]

26  —

27

23,—

Schlepper ­


Finde  mein  Vergnügen  am  besten  in  der
Natur,  denn  wenn  ich  mich  im  Hause  aufhalten ­
  muß,  ist  es  mir,  als  wenn  ich  im
Gefängnis  wäre.  Den  Genuß  von  Alkohol
halte  ich  für  entbehrlich.  (3.)  [B.  S.]

Bergmann ­


Bei  meiner  jungen  Frau  ist  mir  lieb,  solange ­
  wir  alleine  sind.  In  die  Kneipe  gehe
ich  wegen  Agitationszwecken.  Man  trinkt
mal  gern,  um  den  Kohlenstaub  von  der
Lunge  abzuwaschen.  (3.)  [B.  S.j

Bergmann ­


Nach  Genuß  von  Alkohol  ist  mir  alles  beschwert ­
  und  daher  muß  man  den  Alkohol
etwas  meiden.  (4.)  [B.  Schl.]

2

Bergmann ­


Offengestanden  finde  ich  in  der  Wirtschaft
mehr  Vergnügen  als  zuhaus.  Denn  ist  man
zuhaus,  so  krakehlt  die  Frau  und  macht
dem  Manne  noch  mehr  mutlos.  Im  Wirtshaus ­
  trinkt  man  den  Fusel,  und  so  schwinden ­
  alle  trüben  Stunden.  (3.)  [B.  R.]

28

2

Hauer

Ich  habe  zuhaus  mehr  Vergnügen  wie  im
Wirtshaus.  Den  Alkohol  halte  ich  auch
für  entbehrlich.  Ich  trinke  ihp  ja  aber
nur  aus  Ärger.  Nach  dem  Genuß  kann
ich  schlechter  arbeiten.  (3.)  [B.  R.]

248

28

lö,—

Grubenarbeiter ­


Den  Genuß  von  Alkohol  halte  nicht  für
ganz  entbehrlich,  besser  Arbeiten  kan  ich
nach  demselben  nicht,  eher  schlechter.
(3-1.)  [B.  Schl.]

29

2

24,-Berg-




Ich  halte  den  Alkohol  für  den  größten
Feind  der  Menschheit.  Von  einem,  der
wenig  oder  gar  keinen  Alkohol  genießt,
sind  die  Beiträge  für  Partei  und  Gewerkschaft ­
  viel  leichter  zu  bekommen.  Ich  bin
Abstinent.  (2.)  [B.  Schl.]

29

3

21,-Berg-




Ich  finde  in  der  Famielie  Vergnügen  und
im  Wirtshause  auch.  Einen  Korn  kann
und  muß  man  trinken  außerdem  man
trinkt  zuviel  dann  arbeitets  sich  nicht  gut.
(3.)  [B.  Schl.]

30

2

17,-Gruben-




Ich  habe  Freude  an  meiner  Famielie,  weil
ich  ein  gesund  und  tüchtiges  Weib  habe,
und  meine  Frau  liebe,  und  auch  bis
jetzt  gesunde  Kinder  habe.  Ins  Wirtshaus
komme  ich  überhaubt  das  ganze  Jahr
nicht,  außer  meinen  Verbandsversammlungen ­
  polietisch  wie  gewerkschafftlich.
Ich  bin  ein  geborener  Antiealkoholist.  Ich
trinke  blos  Bier.  Mier  macht  der  Schnapsboikot ­
  reine  Freude.  (1.)  [B.  Schl.]

30

20,—

Bergmann ­


Ich  finde  mein  vergnügen  in  der  Familie
aber  trinke  einen  Korn  mit  Vorliebe,  weil
Ich  dann  besser  Arbeiten  kann.  (4.  t.)
[B.  Schl.]

249
            
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