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leider keine Hoffnung auf baldige Besse
rung erwecken. Ich hasse innerlich die
geistesträge, gedankenlos zwischen Arbeit
und Vergnügen hinpendelnde Masse,
welche nicht den Willen hat, die Gaben
der Natur Vernunft und Verstand zur mögT
liehen Umwandlung der Außenwelt zu ge
brauchen. Ich verachte die Schwäch
linge, die als rücksichtslose Egoisten
sich als selbstlose Menschenfreunde be^
trachten und ein wertloses Phantom als
fertiges Ideal hinstellen, welches andere
für sie schaffen sollen, anstatt zuerst selbst
charakterfest und selbstbewußt Wirklich
keit und Ideal zu vereinen suchen, wo
sie es zunächst könnten, in Genossenschaft
Und Familie, (i.) [M. B.]
Ich bin mismutig. (4. t.) [M. S.]
Ihr Vorhandensein ist lebenspendend, sie
ist mir Erholung, Vergnügen. Sie ver=
schafft in mir die erforderliche Wechsel-.
Wirkung zwischen physischer und geisti
ger Betätigung. Die Unterfrage beantworte
ich, sobald das Wort j,bald“ in Frage
steht, mit einem glatten Nein ... Nicht
hoffnungslos, aber auch kein Phantast bin
ich. Es hieße blind durch das kartellierte
Unternehmertum geschaffenen Hindernis
sen der ruhigen Fortentwicklung vorüber
gehen, es hieße die Macht der herrschen
den Klassen unterschätzen und die Orga-
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jiisation (der modernen Arbeiterschaft zu
hoch bewerten, wollte man von baldiger
gründlicher Verbesserung der Verhältnisse
reden. (2.) [M. S.]
Diese Frage ist für mich die beste, weil ich
da mit dem ganzen Herzen beteiligt bin,
und hoffe ich, daß wir in nicht langer Zeit
erreicht haben, was wir wollen. (3. t.) [M.S.]
Einen großen Einfluß. Denn sehen wir
die .Orte, wo es keine gewerkschaftliche
und politische Organisation giebt, namenb
lieh die katholischen Pfaffennester, da
kann man sehen, daß die Arbeiter unter
dem Vieh stehen. (3.) [M. B.]
Beide Bewegungen haben mich in erster
Linie zum Menschen gemacht. Doch ist
ihr Einfluß jetzt, da ich mich mit philo
sophischen Dingen beschäftige, gering. Ich
habe mein Leben so verinnerlicht, daß
eigentlich ein äußeres Leben nicht da ist.
Alles Hoffen bezieht sich ja immer nur
auf äußeres Leben. Das Seelenleben will
erlebt und gelebt sein, kennt kein Hoffen.
,(2-) [M.S.]
Die politische und Gewerkschaftsbewe
gung interessieren mich beide. Doch bin
ich hoffnungslos, da die große Masse, die
wenigen denkenden Genossen nicht ver
steht und ich daran zweifle, daß diese
Masse jemals dieselben verstehen lernen
wird. (2.) [M. S.]
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