Full text : Die Arbeiterfrage

Alter

Anzahl  der
Kinder

Durchschn.
Wochenverdienst ­


Jhr.

M.

23

—

18,-Keine

  Zeit,  in  den  Wald  zu  gehen.  (3.  t.)
[B.R.]

24

18,-Da

  denke  Ich  wie  ist  es  in  dem  Walde  doch
so  schön,  und  so  verlassen  der  Baum  im
Walde  steht,  so  verlassen  bin  ich  als  Arbeiter ­
  Denn  so  Einsam  der  Baum  sich  bewegt, ­
  so  Einsam  kann  man  sich  auch  nur
Bewegen.  (3.)  [B.  S.]

25

1

25,—

Dies  ist  ein  Genuß,  der  verstanden  sein  will.
Wenn  ich  im  Walde  liege,  dann  glaube
ich,  Beethoven-Symphonien  rauschen  zu
hören.  (2.)  [B.S.]

26

1

20,—

Wenn  ich  so  im  Walde  einsam  spazieren
gehe,  durchwühlt  meine  Brust  das  Gefühl,
daß  ich  Tag  für  Tag  in  der  furchtbaren
Tiefe  und  drohenden  Gefahren  kaum  soviel
verdiene,  daß  mein  Leben  fristen  kann.  (1.)
[B.S.]

27

2

24,-Mit

  Natur  beschäftige  mir  wenig.  (3.)  [B.R.]

28

—

24,-Meine

  Gedanken  sind  nur  an  die  Kapitalisten
gerichtet,  und  ich  schwimme  bloß  so  in
der  Natur.  (3.)  [B.  R.]

29

1

21-Dann

  denke  ich,  wie  es  dazu  gekommen
ist,  daß  der  Graf  den  Wald  als  sein  Eigen
nennen  durfte.  (3.  t.)  [B.  Schl.]

30

3

28,—

Das  Betreten  des  Waldes  ist  bei  Strafe  verboten. ­
  (3.  t.)  [B.  R.]

358

Jhr.

31

32

32

33

21,—

19-25,-



  30,—

Da  komt  man  ins  griebein  und  find  es  erst
richtig  heraus  das  es  alles  nicht  so  ist  wie
es  die  Biebel  lehrt  Das  es  alles  nur  die  Natuhr
  macht  und  keinen  Herr  Gott  hat  (3.)
[B.  Schl.]
Da  denke  ich  über  mein  Werden  sowie  über
das  werden  aller  Pflanzen  nach.  Die  Erde
hat  alles  hervorgebracht.  Die  Erde  belebt
alles  aus  totem  kann  kein  Leben  kommen,
mithin  muß  es  eine  Urkraft  haben.  Wir  sind
voll  Geist  und  Leben.  Mithin  müssen  wir
Geschöpfe  eines  Urgeistes  sein.  Da  wier
jedoch  nicht  sehen  wie  sich  der  Baum  aus
dem  einfachen  Wasser  und  dessen  Bestandtheile
  zu  Holze  wird  das  heißt  dessen  bilden
so  nehme  ich  auch  ganz  sicher  an,  daß  es
außer  diesen  Naturgesetzen  auch  geistige
Gesetze  geben  muß.  Dann  wehe  denen  die
alles  nur  für  sich  ausbeuten.  (2.)  [B.  Schl.]
Ja.  Der  Wald  müßte  mei  Eigentum  sein
und  ich  würde  Ihm  beleben  lassen  durch
allerlei  Thier  e.  Am  meisten  Vögel  und
möchte  ich  dort  selbst  Eine  Waldschenke
errichten  lassen  und  Antialkoholhaltige  Getränke ­
  verkaufen.  (Auch  nur,  wenn  ich  Geld
hätte  (3.)  [B.  R.]
Erstens  ja,
2.  Ich  denke  an  die  Worte  „Göthes“
O,  wie  herrlich  ist  die  Natur,  Wie  scheint
die  Sonne,  Wie  lacht  die  Flur.

359
            
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