Full text : Die Arbeiterfrage

mtämammi

Jhr.

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Ja.  Oft  werde  ich  wehmütig  gestimmt,
über  das  Unheil  welches  die  Priesterherrschaft ­
  angerichtet  hat,  indem  dieselben  Milionen ­
  Menschen  verblendet  haben  und  diese
die  Schönheit  der  Natur  nicht  bewundern
können.  Heiliger  Zorn  ergreift  mich,  höre
ich  dann  aber  ein  Vöglein  singen  oder
einen  Käfer  summen,  so  werde  ich  entuasmiert
  pnd  ich  singe  und  freue  mich  mit.
Aber  leider  leider  ist  hier  wenig  Wald,  und
ich  muß  öfters  auf  die  geliebte  Wald  Einsamkeit ­
  verzichten.  (2.)  [B.  R.]
nein,  in  den  Wald  gehe  ich  überhaupt
nicht,  1.  ich  bin  froh  wenn  ich  aus  der
Arbeit  zu  Hause  komme  und  mich  auf  den
Hintern  setze  mit  die  abgearbeiteten  Glieder,
wenn  die  Arbeit  kürzer  sein  möcht  dann
könnte  man  eher  in  den  Wald  gehen.  (3.)
[B.  Schl.]
nein.  Ich  denke  dabei  wenn  die  Natur  mit
ihren  Reichtümer  der  Allmächtige  Schöpfer
sein  eigen  nannte,  das  Er  dieselben  zum
Nutzen  der  ganzen  Bevölkerung  ausstatten
würde  und  nicht  so  viele  Gewächse,  Kraut
und  Holz  verderben  ließ  und  dabei  zusehen
würde  wie  tausende  seiner  Geschöpfe  ais
Mangel  an  denselben  zugrunde  gehen.  (1.)
[B.  R.]
Ich  gehe  wenn  es  mir  die  Zeit  Erlaubt  gern
In  des  Waldes  Einsamkeit  betrachte  Ich

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mir  die  ganze  Schöpfung  mit  Vergnügen
Und  danke  dem  großen  Schöpfer  für  all
die  Herrlichkeit.  Und  bitte  daß  die  Zeit
bald  anbrechen  möchte  wo  sich  die  Menscheit ­
  in  Liebe  Vereinigete.  (3.)  [B.  Schl.]
Wenn  ich  in  den  Wald  gehe,  denke  ich
an  die  Lebensweise  des  Urmenschen,  an  die
damalige  schöne  Naturluft,  wo  noch  kein
Schornstein  die  Luft  verpestete.  [B.  R.]
Ich  gehe  gerne  in  den  Wald,  oft  kann  man
nicht  gehen,  weil  man  wenig  Zeit  dazu  hat.
Der  Frieden  im  schönen,  grünen  Wald,  ergreift ­
  mich  sehr.  Wie  friedlich  Leben  die
Vögel  und  wie  fröhlich  springen  sie  von
Baum  zu  Baum.  Und  die  Menschen??  außer
dem  Walde??  es  erfaßt  einen  mit  grauem,
wenn  mann  drann  denkt,  Mensch  gegen
Mensch  (kein  Friede).  (3.)  [B.  Schl.]
Im  Walde  fühle  ich  die  große  Blutsverwandtschaft ­
  mit  der  lebenden  Natur  und
ein  Gefühl  so  feierlich,  wie  es  sonst  nur
der  klare  Sternenhimmel  bewirkt.  Der  Universalgedanke, ­
  der  mich  im  Walde  beherrscht, ­
  ist:  „Hole  der  Teufel  die  ganze
Kultur.  Hole  sie  die  stinkigen  Bergwerke,
rußigen  Städte,  schmutzigen  Straßen  und
Wohnungen,  egoistischen  Menschen  und
modernen  Barbaren.“  (1.)  [B.  Schl.]
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