Full text : Die Arbeiterfrage

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Jhr.

M.

und  .zugleich  lehrend,  einzutreten,  in  die
Reihen  der  Kämpfer  für  freie  und  gleiche
Menschenrechte.  Dann  komt  der  Pfaffe  und
sprengt  mit  dem  Weihpinsel  dazwischen
und  alles  verschwindet.  (2.)  [B.  S.]

Gehen  Sie  oft  in  den  Wald?  Was  denken  Sie,  wenn  Sie  auf
dem  Waldboden  liegen,  ringsherum  tiefe  Einsamkeit?
Textilarbeiter.  Entlohnungsform;  durchweg  Akkord.

jhr.

20

M.

16,—

Man  soll  nicht  bloß  denken  in  der  Natur,
nein,  man  soll  sie  empfinden  und  fühlen.
Ganz  durchlebt  wird  einem  so  die  Natur.  Das
Gefühl  strömt  in  die  Umwelt  hinein.  Und
wenn  wir  so  mit  der  ganzen  umliegenden
Natur  Stück  für  Stück  eins  werden,  dann
fühlen  wir  alle  es  in  ihrer  Geistigkeit,  Seelenhaftigkeit.
  Wir  fühlen  dann,  wenn  im
Frühling  die  Tage  immer  länger  werden,
und  das  erste  herausschimmernde  Grün  betrachten, ­
  daß  da  auch  seelisch  etwas  geschieht. ­
  So  ist  für  mich  die  Natur  Offenbarung, ­
  ein  Stück  meines  Ichs.  (i.)  [T.F.]

Allerlei.  (4.  t.)  [T.  F.]

21
366

Jhr.

22

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27

28

20,—

;  22,--

  18,-1

  19,-26

  2  18,

22,-3

  22,—

Dann  denke  ich,  die  Natur  ist  schön.  Dann
“v  '
bin  ich  friedfertig  gestimmt.  Dann  könnte
ich  die  ganze  Welt  umarmen,  als  meine
Brüder  betrachten.  (3.)  [T.  B.]
Ich  bin  oft  im  stillen  Walde  zu  finden.
Alles  atmet  ringsum  Freiheit.  Da  muß  man
unwillkürlich  Vergleiche  ziehen  zwischen
uns  Arbeitern  und  der  Natur.  (3.)  [T.  B.]
Ich  sehe  die  Schönheit  rings  umher  und
fühle  die  große  Bestimmung  des  Menschen,
sich  selbst  und  das  All  zu  erlösen.  (2.)
[T.F.]
Ich  gehe  selten  in  den  Wald.  Da  fühle
ich  mich  nicht  so  frei  wie  in  den  Feldern.
Die  Wälder  erscheinen  mir  düster  und  öde,
da  dort  nur  Baum  an  Baum  sehe,  und  ich
hasse  dieses  Einerlei,  da  dann  an  meine
Arbeit  denke.  (3.)  [T.  F.]
Dazu  ist  keine  Zeit.  (4.  t.)  [T.  F.]
Dann  denke  ich,  daß  ist  der  Wald  denn  ich
für  meine  Nachkommen  Erobern  will.  (3.)
[T.F.]
Wenn  ich  das  Rauschen  der  Bäume  über
mich  vernehme,  so  ist  es,  als  ob  sie  zu  mir
sagten:  Hast  Du  auch  immer  aufrichtig  gehandelt ­
  -an  Deinen  ^Mitmenschen  ?  Und  wenn
es  stärker  rauscht,  dann  weiß  ich,  ich  bin
verurteilt,  und  befleißige  mich,  besser  zu
werden.  (2.)  TT.  F.l

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