Contents: Die Nationalökonomie in Frankreich

Die Gruppe der Unentwegten 
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Anteil zum Tausch einbringt 1 ). In diesem neuen Staate, der 
sich bereits über den größten Teil der Erde erstreckt, verkehren 
Produkte, Kapitalien und Arbeitsverkäufer aller Nationen. Diese 
haben aufgehört, vom Auslande unabhängig zu sein; zum Er 
satz dafür werden sie durch die Solidarität der Interessen, welche der 
Tausch verkehr zwischen ihnen begründet, und zwar umsonst, vor 
den Gefahren bewahrt, gegen welche das Schutzzollsystem sie 
unter großen Kosten schützen sollte. Dieses System hemmt aber, 
wo es andauert, die Schaffung und Ausdehnung der Interessen 
solidarität, in der allein ein wirksamer Schutz für die allge 
meine Sicherheit liegt. In der neuen Lage der Dinge, die für 
Produkte, Kapitalien und Arbeit einen Weltmarkt geschahen 
hat, ist der Schutzzoll ein Hemmnis für den Fortschritt und 
die Entwicklung der Industrie und eine Ursache der Verarmung 
und Dekadenz derjenigen Nationen, welche ihm treu bleiben. 
Früher hatte die Verteuerung des Konsums, die das 
Schutzzollsystem bewirkte, eine doppelte Kompensation : einmal 
in der Sicherheit der Verproviantierung, welche die Unabhängig 
keit vom Ausland mit sich brachte, dann in der Verwendungs 
gelegenheit, welche es den disponiblen Arbeitskräften und Ka 
pitalien im Inland sicherte. Heute, wo die Interessensolidarität 
der Völker die Verproviantierung kostenlos sichert, wirkt das 
Schutzzollsystem, da es die Ausdehnung des internationalen 
Handels hemmt, der Sicherheit der Verproviantierung eher ent 
gegen. Ebenso verringert es, indem es die inländischen Kapi 
talien und Arbeitskräfte im Lande festhält, die Verwendungs 
gelegenheit derselben. 
Es ist darum notwendig geworden, die politischen, mora 
lischen und wirtschaftlichen Gesetze und Einrichtungen, welche 
den Kriegszustand und die davon beeinflußte Handelspolitik 
künstlich aufrecht erhalten, zu beseitigen. Dieses zu veranlassen, 
ist die Aufgabe der Nationalökonomie. Zwar würden die wirt 
schaftlichen, politischen und moralischen Probleme, welche die 
Schaffung des Friedenszustandes stellt, unter dem Antrieb der Ge 
setze der Kraftersparnis und der Konkurrenz auch ohne die 
Dazwischenkunft der Wissenschaft gelöst, aber nur auf dem 
Wege kostspieligen Tastens und Versuch ens. Letzteres erspart die 
b ibid. p. 33. 
de Wall a, Die Nationalökonomie in Frankreich. 
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