Full text : Die Theorie der Volkswirtschaft

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Schuhmacher  herausarheitet,  noch  um  21  Proz.  zu  vergrößern,
die  ihm  der  Verleger  abzieht.  Der  Wert  seiner  Erzeugnisse  beträgt ­
  somit  nicht  569  Rubel,  sondern  688,5  Rubel,  da  119,5  Rubel
nicht  ihm,  sondern  dem  Verleger  zufallen.
Ähnlich  liegen  die  Verhältnisse  bei  den  Schmieden.  Diejenigen ­
  unter  ihnen,  die  ihre  Erzeugnisse  auf  dem  lokalen
Markte  absetzen,  verkaufen  für  450  Rubel,  wobei  auf  den  Reingewinn ­
  44  Proz.  kommen.  Dagegen  stellt  sich  der  Verdienst  der
Schmiede,  die  ihre  Erzeugnisse  dem  Zwischenhändler  verkaufen,
auf  36  Proz.  des  Wertes;  ihr  Gesamt  ver  dienst  aber  macht
1447  Rubel  aus.  Bei  den  Schmieden,  die  für  Verleger  arbeiten
und  deren  Arbeitslohn  nur  26  Proz.  des  Wertes  ihrer  Erzeugnisse
ausmacht,  ist  der  Gesamtverdienst  gleich  998  Rubeln.
Ein  paar  andere  Beispiele  mögen  hier  noch  als  Illustration
angeführt  werden.  Der  Ertrag  einer  Wirtschaft  ist  bei  der  Produktion ­
  von
Bast-  jochpn  Ricroen-  Schuh-  Töpfer-  Strick-  Schauschuhen ­
  werk  werk  waren  waren  fein
in  Rubeln
für  den  lokalen  Markt  7.6  65  258  158  28  203  64
„  Zwischenhändler  18  74  2013  203  30.5  431  78
„  entfernte  Märkte  —  87  1766  —  38  232
Aus  den  angeführten  Angaben  ist  nun  ersichtlich,  daß  der
Umfang  der  Produktion  jedes  einzelnen  Betriebes  von  dem  Absatzgebiet ­
  abhängt,  für  das  er  arbeitet.  Je  größer  das  Absatzgebiet, ­
  um  so  umfangreicher  ist  auch  die  Produktion.  Denn  der
lokale  Markt  gestattet  dem  Gewerbetreibenden  nicht,  seine  Produktivkräfte ­
  vollständig  auszunützen.
Die  Bedingungen  des  Absatzes  wirken  nicht  nur  auf  den  Umfang ­
  der  Produktion  der  Gewerbetreibenden,  sondern  auch  auf
die  Höhe  ihres  Arbeitslohnes.  Um  für  einen  entfernten  Markt
arbeiten  zu  können,  muß  der  Kustar  einen  Teil  seines  Verdienstes
an  den  Zwischenhändler  oder  Verleger  abtreten.  Der  relative
Anteil  des  Gewerbetreibenden  an  dem  Produkt  nimmt  also  mit
dem  Steigen  seiner  Abhängigkeit  ab,  wie  dies  aus  folgendem  her-9*

            
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