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Kolonien aus, um von dort, indem sie eine extensive Wirtschaft
führt, Bodenprodukte nach dem Mutterlande zu senden.
In solchen gewaltigen Staaten wie Rußland und den Vereinigten
Staaten von Nordamerika, wo zugleich mit den dichtbevölkerten
auch dünnbevölkerte Gegenden vorhanden sind, geht
der Verteilungsprozeß der Produktivkräfte auf folgende Weise
vor sich: die dichtbevölkerten Gebiete beschäftigen sich mit Gewerben;
die ländliche Bevölkerung nimmt hier ab und wandert
nach den dünn bevölkerten Gegenden aus. Diese letzteren beginnen
Bodenprodukte nach den Industriegegenden und nach
auswärts zu schicken. So sehen wir, daß die Entwicklung
der Weltwirtschaft zur einseitigen Verteilung der Produktivkräfte
in der Volkswirtschaft führt, indem sich einzelne Gebiete oder
Länder mit Gewerben, die anderen hauptsächlich mit Landwirtschaft
beschäftigen. In den einen nimmt die ländliche Bevölkerung
ab; in den anderen wird das Ackerfeld immer mehr ausgedehnt.