Full text : Girowesen im griechischen Ägypten, enthaltend Korngiro, Geldgiro, Girobanknotariat mit Einschluss des Archivwesens

Abschn.  26.  Lagergebühren.

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C.  Eicrboxn  KepK(eoaipei)  •
eé(|ia?)  XXíbuj(voç)  [|Li€T]aßo(Xfiq)  dfvu)  oÍK(íaç)  eiç  tò  òúj(|Lia?)  ai(  )
qpaKoO  (apraßai)  CC',
6€(na)  Bíeu(oç)  peTaßo(Xfiq)  dviu  oÍK(íaç)  eiç  tò  òúj(|na)  cTi(  )  cpaKoO
(otpraßai)  Cï',
0é(pa)  ó)ioí(uuç)  peTaßo(Xng)  dvuu  òiú(|LiaToç)  òià  ‘HXioòubp(ou)  Km  cri(  )
(paKoO  [(dptaßai)  x].
Wenn  die  von  Grenfell  und  Hunt  mit  Vorbehalt  gegebenen
Auflösungen  richtig  sind,  woran  kaum  zu  zweifeln  sein  wird,  sind
die  drei  Einnahmen  aus  der  ¡aeTußoXfi  von  Giroguthaben  erwachsen.
Unter  ist  sonst  das  flache  Dach  zu  verstehen,  hier  vielleicht
eine  Plattform,  und  das  Getreide  scheint  in  gewissen  Fristen,
namentlich  solange  es  noch  frisch  war,  dvuu  oÍKÍaç  auf  diese  Plattform ­
  hinaufbefördert  zu  sein,  um  es  an  der  Sonne  zu  trocknen.
Unsere  heutigen  Landleute  müssen  Getreide  zu  seiner  Erhaltung
ebenfalls  öfter  umschaufeln;  vielleicht  hatte  die  jLiexaßoXn  denselben
Zweck.  Die  Gebühr  beträgt  6  Ve  und  6^Is  Artaben  Linsen.  Die
Fruchtart  ist,  zumal  in  diesem  Zusammenhänge,  eigenartig.  Wenn
eine  derartige  Gebühr  für  Umschaufeln  und  Trocknen  erhoben
wurde,  und  wenn  die  Giroguthaben  mit  den  staatlichen  Beständen
eine  Gesamtmasse  bildeten  (vgl.  S.  69),  konnte  die  Berechnung
jener  Gebühr  lediglich  buchmäßig  nach  Maßgabe  des  Anteiles  an
der  Gesamtmasse  vor  sich  gehen.
Eine  Zahlung,  die  ebenfalls  mit  der  Lagerung  der  Giroguthaben
im  engsten  Zusammenhänge  steht,  ist  *tò  xpixov’  in  P.  Oxy.  lY
740  (um  200  n.  Ohr.).  Auch  diese  Urkunde  ist  bei  einer  den  Staatsspeichern ­
  Vorgesetzten  Dienststelle  in  der  Gauhauptstadt  angefertigt
worden,  denn  sie  enthält  Einnahmen  und  Ausgaben  verschiedener
Staatsspeicher,  z.  B.  derjenigen  in  ZepOqpiç,  TTéXa,  TTaújjLiiç  usw.  Der
Text  lautet  von  Z.  20  bis  29:
20  TTéXa-  îbiuubiKinç  péx(pin)  bri(pocríu))  bià  TTa(TaX\jmo[ç  bri()ao(Tíou)]^
21  TeujpT(oO)  TTéXa  6ép(axoç)  anò  (dpxaßujv)  kC  xò  f  (dpxdßai)
n  (niLiKJu)  x(oíviKeç)  Z,
22  Kai  èbó0(r|)  ÚTrèp  (popéx(pou)  ôvriX(axâ»v)  xal  (TixoXo[tiko]0  Kai
23  crixo|LiexpiKoú  xújv  TtpoK(ei|aévujv)  (dpxaßiuv)  ri  (hpicouç)
X(oivÍKUJv)  Z  (dpxdßris)  (f))Liicru  xéxapxov)  x(oíviKeç)  ß.
24  TTaúJ|Lieujç  •  è|Liexpn0(ri(yav)  (yixoX(ÓYOiç)  [àirò  (dpxaßiüv)  x  xò
(dpxaßai)  le,

^  Diese  Ergänzung  setze  ich  vermutungsweise.
            
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