Full text : Wohlfahrtzentrale der Stadt Barmen

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(Ich  Wegnerftraße  10.  Die  Kohlen  wurden  hinter  dem  alten  Amtshaufe
Wertherftraße  9,  ausgegeben.
Gefammelt  wird:
1.)  alles,  was  in  Werte  für  die  menfchliche  Ernährung  umgefebt  werden
kann,  alles,  was  als  Yiefutter  in  Betracht  kommt:  Gemüfeabfall,  Kartoffelfdialen,
  ausgekochte  Knochen.  Nichts  ift  heutzutage  wertlos,  die  kleinften

Abfdliranimcirtelle  Sdiladiihof.

Mengen,  die  aus  dem  einzelnen  Haushalt  kommen,  vergrößern  (Ich  in  der
Gefamtheit  einer  Stadt  zu  anfehnlichen  Ma|fen.  Die  an  den  Sammelftellen
abgelieferten  Küchenabfälle  ftehen  zunächft  den  Landwirten  der  Umgegend
zur  Verfügung.  Die  nicht  abgeholten  Küchenabfälle  werden  waggonweife
zu  den  Frachtfäßen  eines  Vorzugstarifs  an  die  Gefellfdiaft  für  deutfches
Mildikraftfutter  m.  b.  H.  Berlin  verfandt,  dort  getrocknet,  (terelifiert  und  mit
Melaße  zu  einem  Mildifuttermittel  „Melkogen“  verarbeitet,  weldies  nach
dem  Urteil  der  landwirtfchaftlidien  Verfuchsftation  Brandenburg  an  Wert
der  Futtergerfte  oder  einem  mittleren  Hafer  gleichkommt.  Mit  Melkogen
vermag  dann  die  Wohlfahrtzentrale  zu  billigen  Preifen  die  Landwirte  im
Winter  zu  verforgen.
Die  Knochen  werden  der  zuftändigen  Kriegsorganifation  überwiefen,
um  zunächft  aus  denfelben  durch  ein  befonderes  Entfettungsverfahren
            
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