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2) Die Hausfrauen werden gebeten, den Abfall in Sammelgefäf?en
unten im Haufe (beim Kellereingang, im Hofe) bereitgu[teilen. Das Auf-
[teilen von Sammelgefäfen mit Handgriff i|t durdi Bundesratsverordnung
vom 26. Juni 1916 den Hausbefiffern zur Pflicht gemacht.
II. Einteilung.
1) Die Stadt ift unter Zugrundelegung der Schulbezirke in Sammel
bezirke eingeteilt. Jeder Sammelbezirk umfafft ungefähr 20 Häufer. Da
in manchen Schulen mehr, in andern weniger freiwillige Sammler vor
handen find, als gerade auf den Schulbezirk entfallen, ift bisweilen ein
Uebergreifen auf andere Bezirke nicht zu umgehen.
2) Für die Einteilung i|t die Gefchäftsftelle des Nationalen Frauen-
dienftes verantwortlich. Beanftandungen find dorthin zu riditen.
III. Zuteilung, der Bezirke an die Sammler und Sammlerinnen.
1) Jeder Schule wird die auf ihre Schüler entfallende Einteilung, auf
wei|ie Karten gefchrieben, zugefandt, mit der Bitte, auf jeder Karte Namen
und Wohnung des Schülers, der den Bezirk übernimmt, fowie die Sammel-
ftelle, bei der er abliefern foll, einzutragen.
2) Diefen Karten genau entfprechend find die grünen Ausweiskarten
auszufüllen und den Schülern auszuhändigen.
IV. Kartothek.
1) Die weiten Karten find nach der Ausfüllung dem Nationalen Frauen-
dienft fofort zurückzufchicken. Diefelben bleiben dort als Hauptkartothek,
die nach Schulen geordnet wird.
2) Nach der Hauptkartothek werden für die einzelnen Sammelftellen
Teilkartotheken auf grauen Karten angelegt, die genau den grünen
Ausweiskarten entfprechen. Jeder Sammler muf? feine grüne Ausweiskarte
beim Sammeln vorzeigen können und |ie bei jeder Ablieferung mitbringen.
Er muf? wiffen und nachweifen können: Ich fammle in den und den
Häufern, ich liefere ab an der und der Sammelftelle. Es ift den Schülern
einzufchärfen, dafi mindeftens 2 mal wöchentlich gefammelt werden muff.
Zweckmäffigerweife geben fie in den Häufern die Tage an, an denen (Je
Abfall holen.
V. Werbebriefe.
Die Schulen verteilen die Vordrucke der Werbebriefe 2 ) an die
Sammler und Sammlerinnen, achten auf richtige Unterfdirift und weifen die
Schüler an, in jedem Haushalt, wo fie fammeln follen, einen Werbebrief
abzugeben.