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h Nach einer Notiz des »Hamburgischer Correspondent«.
Tabelle XXXX.
Jahr
Gesamtkapital
einschl. Anl. u.
Reserven, in
Millionen Mk.
Dividenden
Beförderte
Passagiere
Gesamttonnage in
Reg.-Tons brutto
Beförderte
Güter in
Mill. cbm
H.A.L.
Nd. L.
H.A.L,
Nd.L.
H. A.L.
Nd. L.
H. A. L.
Nd. L.
H.A.L.
Nd. L.
1896
53,5
83,23
8
4
84250
x6o 146
303 376
233156
1,81
!,yo
1897
70,0
82,40
6
5
73 o8 9
140 584
335 739
298 341
2,3°
1,91
1898
76,6
105,97
8
7
74 661
161 963
405 527
287 967
2,39
1,98
1899
93,4
126,61
8
7%
101975
197 226
54 1 !93
390 552
3,03
2,31
1900
112,7
128,85
IO
8%
166 539
253 225
613 982
506 754
3,20
2,71
1901
14°, 3
149,29
6
6
211 617
305 53°
661 355
540119
4,25
3,42
1902
160,3
179,36
4V2
—
261238
333 972
651J5i
587 070
4,34
3,17
1903
160,7
179,09
6
6
3°4 346
374 972
727 948
583 042
4,8o
3,29
1904
162,3
179,13
9
2
331 618
353 686
764 55i
577 549
4,95
3,43
1905
176,6
182,34
II
7 1 /?.
333 926
449 243
811 943
622 224
5,8o
3,54
1906
186,6
212,16
IO
8%
431 955
491 383
926 493
754 447
6,18
3.80
1907
igxo 1 )
205,5
211,48
6
4V2
470 290
661 258
955 742
979 217
786 510
749 880
6,31
4,39
ist schon richtig, aber die Differenz ist bei weitem nicht 2 Milli
onen cbm, sondern nur ein Bruchteil davon. Da beide Gesell
schaften mit ihren Linien den ganzen Erdball umspannen, ergibt
sich, daß die Hamburg-Amerika-Linie überall — und das ist das
Wesentliche — das Frachtgeschäft in den Vordergrund stellt. So
kommt es, daß sie seit 1891 durchschnittlich 5 3 /4%> der Lloyd nur
3 3 / 4 °/ 0 Dividende verteilen konnte.
Über das interne Geschäftsgebahren des Lloyd zu sprechen
ist hier, wo es sich um eine allgemeine Untersuchung handelt,
nicht der Ort. Erwähnen möchte ich nur, daß es mir wenig an
gebracht scheint, durch glänzende, überaus kostspielige Festlich
keiten die heikle Situation vergessen machen zu wollen. Das
dafür ausgegebene Geld würde m. E. zweckmäßiger werbend
angelegt!
2. Errichtung neuer Handelsgesellschaften.
Wir haben zweierlei als notwendig erkannt: der Bremer muß
aufgerüttelt, muß rühriger werden, und der Handel muß auf eine
breitere Grundlage gestellt werden. Beide Forderungen hängen
eng zusammen. Ohne mich an dieser Stelle in Einzelheiten auf
halten zu wollen — ich hoffe dazu in demnächstigen weiteren Ver
öffentlichungen Gelegenheit zu haben — möchte ich meine Vor
schläge, die die teils unmittelbare, teils mittelbare Hebung des
Bremischen Warenhandels bezwecken, in großen Zügen skizzieren.
Zum Ausbau der Handelsbeziehungen Bremens mit außer-