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wie sie im 18. Jahrhundert gang und gäbe waren, bekannt, und viele
Anzeichen deuten im übrigen darauf hin, daß die Bewegung zum
Sozialismus vorläufig noch von Meinungsverschiedenheiten nicht so
sehr über die Natur der Gesetzgebung als über das Wesen des Staates
begleitet werden wird. Soll eine solche Auseinandersetzung nicht
unnötig verlängert und soll sie erfolgreich abgeschlossen werden, so
müssen sich die Sozialisten darüber klar sein, wie ihre Grundsätze
sozialer Organisation und ihre Auffassung von der Natur der Ge
sellschaft auf die demokratische Souveränität angewandt werden
können.
Wie steht nun der Sozialismus zu diesen Dingen? Da er den Staat
als eine Persönlichkeit betrachtet, beschäftigt ihn das Problem, wie
sich aus dieser Persönlichkeit eine getreue Vertretung des organischen
Lebens der Gemeinschaft gestalten läßt. Es handelt sich insoweit nicht
um eine Frage der Vertretung von Klassen (selbst nicht der arbeiten
den), von Interessen oder der Bildung, all dies ist dem Sozialisten
Frage zweiter Ordnung. Der Whig ereiferte sich für eine aufgeklärte,
der Tory strebte nach einer starken und dauerhaften Regierung, und
um dies zu erreichen, versuchten es beide mit den künstlichen Mitteln
des Wahlzensus, der Bildungsmerkmale, der Klassenvertretung. Auch
der Sozialist ist ein Freund der Aufklärung und der Beständigkeit,
nur weiß er, daß sie nicht durch besondere Verfassungsvorrichtungen
herbeigeführt und erreicht werden können, sondern daß sie nur Be
dingungen eines gut regierten Staates sind. Eine gute Regierung
bedingt sich selbst, und Erleuchtung und Dauerhaftigkeit sind die
Folgen, keineswegs aber die Prämissen eines vortrefflichen Staates.
Deshalb strebt der Sozialist nach Umfassenderem als Stabilität und
Aufklärung: ihn bewegt der brennende Wunsch nach jener guten
Regierung, die sich aus einer getreuen Vertretung der Staatspersön
lichkeit ergibt. Wir haben demnach die an die Wahlfähigkeit zu
knüpfenden Voraussetzungen, die eine gute Regierung verbürgen, zu
eruieren.
Das besondere Entwicklungsstadium, das eine Gemeinschaft in
einem gegebenen Zeitpunkt erreicht hat, unterscheidet sich von den
früheren und späteren Phasen und ist durch die Suprematie der im
Staate wirkenden verschiedenen Einflüsse gekennzeichnet. Niemand,
der mit historischem Sinn begabt ist, wird mit der Geschichte rechten,