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im Zukunftsstaate vorzustellen, so berückt ihn zu leicht der Gedanke
einer Weibergemeinschaft nach Platonischem Muster, oder er erklärt,
gleich einigen modernen Gelehrten und Anhängern des maskulinen
Sozialismus, daß der Staat die Mütter zu unterhalten und auszuwählen
habe. Natürlich malt diese Spielart des Sozialismus, die sich nicht
verwehren kann, über die Gestaltung des zukünftigen Familienlebens
einige, wenn auch vage Vorstellungen zu haben, die Familie hin
und wieder ohne einige ihrer wesentlichsten Merkmale, und die
Kritik des Philisters zeigt sich infolgedessen sehr entrüstet, obgleich
er selbst weder in der Theorie noch in der Praxis so reine Absichten
hegt wie der böse Sozialist.
Die Erfahrung und der Geist der Frauen sind deshalb erforderlich,
zu verhindern, daß der vom Familiengeiste getragene Staat seine
Struktur nur von der Erfahrung der Männer empfange. Wer glaubt,
daß die von mir angedeutete Tendenz den Sinn hätte, der Staat werde
die Familie verdrängen, irrt sich, aber die Frauen allein werden dafür
sorgen, daß dies nicht geschehe. Der politische Einfluß der Frauen
wird sich sowohl der Erhaltung der Familie zuwenden als auch den
sich vom Familiengeiste nährenden Staat unterstützen, zwischen tem
porärer Notwendigkeit und dauernder Veränderung wird er zu unter
scheidenwissen. Dieser Einfluß wird die Verpflegung von Schulkindern,
die von ihren Eltern vernachlässigt werden oder durch die Armut der
Familie hungern, nicht verwerfen, aber für die Obhut der Jugend
wird ihm die Familie und nicht der Staat als Ideal vorschweben. Nach
Kräften wird er sich deshalb bemühen, der Familie eine gesunde wirt
schaftliche Grundlage zu schaffen, damit sie ihre Pflichten erfüllen
könne. Es wird ihm keine großen Schwierigkeiten bereiten, den schein
baren Dualismus einer Familie, die mit ihrer eigenen Wirtschaftsführung
einem Familiencharakter tragenden Staate eingegliedert ist,aufzuheben.
Außerdem wird der weibliche Geist auf dem Wege zum Sozialismus
wertvolle Arbeit vollenden, indem er zwischen Eigentumsformen, die
ihrer Natur nach von den Einzelnen und der Familie kontrolliert
werden müßten, undFormen, die der gesellschaftlichen Aufsicht unter
stehen sollten, Abstufungen vornimmt. Die Frau wird bei der Frie
densstiftung zwischen den scheinbaren Feinden: Individualismus und
Sozialismus, die dem Sozialismus gelingen muß, will er sich siegreich
behaupten, behilflich sein, weil ihre Erfahrung und ihre sozialen Funk