Object : Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang

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hatte,  und  auch  auf  die  preufsische  Bureaukratie  bei  der  Zusammen-Aus-

  und  Eingang  frei.  Die  Seeschiffahrtsabgabe  betrug  l*/j  grote
vom  Sohiffpfund  einkommeuder  Bremer  Ladung  oder,  wenn  diese  fehlte,
ausgehender,  für  bremische  Schiffe  und  die  im  Eeziprozitätsverhältnisse
stehenden  Nationen  3 /*  grote.  (S.  Senatsbeschlüsse  vom  7./12.  Juni  1826
und  28./31.  Dezember  1827,  Sammlg.  d.  Verordng.  und  Prool.  des
Senats,  1826,  12.  Juni,  S.  68,  no.  10,  12.  Juni,  S.  69,  no.  11;  1827,
31.  Dez.,  S.  130,  no.  31.)  —  Der  Durchgang  Bremen-Bremerhaven  war
mit  Hannover  1827,  11.  Januar  zu  1  guten  Groschen  oder  3  grote  vom
Zentner  stipuliert,  Bremen-Vegesack  frei  (Senatsbesohlufs  14./17.  Sept.  1827,
Sammlg.  d.  Verordn,  und  Prool.  1827,  17.  Sept.,  S.  66,  no.  18).
In  Frankfurt  war  man  1828  mit  Gleichstellung  der  bisher  verschieden ­
  gewesenen  Transitoabgaben  beschäftigt,  wobei  die  höheren
Ansätze  wegfallen  sollten.
Akten  des  Bremer  Staatsarchivs  zu  den  Verhandlungen  wegen  des
mitteldeutschen  Handelsvereins.
—  Nach  der  Konstituierung  des  Zoll-  und  des  Steuervereins  betrug  der
gewöhnliche  Durchgangszoll  des  Steuervereins  4  ggr.  per  Zentner  (Hann.  Ges.
v.  21.  April  1835),  der  des  Zollvereins  16  sgr.  per  preufs.  oder  50  xr.  vom
Zollzentner  (Vereinszolltarif  etc.  v  22.  März/31.  Okt.,  18.  Nov.  1833).  Ermäfsigung
für  die  norddeutsche  Bremer  Strafse  bestand  nicht.  Vor  der  Verschmelzung  des
Zoll-  und  des  Steuervereins  betrug  der  gewöhnliche  Transitozollsatz  des  Steuervereins ­
  4  ggr.  per  Zentner  direkt,  3  ggr.  4  ^  durch  unversteuerte  Niederlage
(Hann.  Ges.  v.  7.  März  1845),  bezw.  1  ggr.,  I 1 /*  sgr.  oder  4 s /s  xr.  per  Zollzentner
(Hann.  Ges.  v.  28.  Juni  1848.)  —  amerikanischer  Tabak,  rohe  Baumwolle,  Tran
und  Reis  waren  nach  dem  hannoverschen  Handels-  und  Schiffahrtsvertrag  mit
den  Vereinigten  Staaten  vom  10.  Juni  1846  nur  mit  der  Rekognitionsgebühr  von
8  /d;  oder  10  Spf.  per  Zentner  (s.  a.  J.  P,  Dippel,  Güter-Transport-Tarife
der  sämtl.  deutschen  u.  anschliefs.  Eisenb.,  sowie  der  Flufsschiffahrten,  I.  Jg.,
Cassel  April  1853,  I.  Lief.,  S.  11,  II.  u.  III,  Lief.,  S.  1),  belegt  —;  der
allgemeine  Zollvereinstransitozollsatz  (1845:  15  sgr.  oder  52Va  xr.,  1851:10  sgr.
oder  35  xr,  per  Zollzentner)  war  für  die  Bremer  Hauptrouten  auf  10  sgr.  oder
35  xr.  (Preufs.  Zolltarifverordn,  v.  10.  Okt.  1845),  zuletzt  auf  6  sgr.  oder
17‘/a  xr.  (Preufs.  Zolltarifverordn,  v.  21.  Juli  1851)  ermäfsigt.  Die  bremische
Durchgangs-  oder  Speditionsabgabe  blieb,  abgesehen  von  den  weiteren
Anpassungen  an  die  Veränderung  der  Weserzollquoten  für  die  ermäfsigten
Güter,  dieselbe,  wie  1828,  4  grote  [1833/35:  Eingangszoll  seewärts  3 /<  °/o  (Prokl.
v.  24./30.  Dez.  1830,  Sammlg.  d.  Verordn,  u.  Procl.  1830,  S.  84,  no.  23),  1853:
2 /s  °/o  vom  Wert  (Sammlg.  d.  Verordn,  u.  Procl.  1837,  2.  Jan.,  S.  4,  no.  4),
landwärts  blieb  frei,  Ausgangszoll  V 3  %>],  doch  waren  für  die  vierziger  und
fünfziger  Jahre  noch  einige  weitere  Ermäfsigungen  und  Befreiungen  hinzugekommen; ­
  Tabak,  Baumwolle,  Tran  und  Reis  zahlten  nach  dem  Gesetz
vom  11.  Jan.  1847  1  groten  per  Zentner  zum  Transit  in  den  Steuerverein,
weiter  bestanden  für  eine  Reihe  von  Speditionsgütern  Ermäfsigungen  auf  1
bezw.  2  grote  nach  den  Gesetzen  vom  30.  Dez.  1844  u.  12,  Jan.  1846,  für
hannoverschen  Transit  auf  einer  Achse  durch  Bremen  nach  dem  Vertrag  wegen
Beförderung  des  Verkehrs  mit  Hannover  vom  14.  April  1845  durch  Proklam  vom
1.  Okt.  1845  auf  3  grote,  freie  Wiederausfuhr  und  Durchfuhr  für  bestimmte
            
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