Full text : Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang

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Im  Hintergründe  stand  das  Ideal  des  freien  Handels  nach
Adam  Smith,  das  in  dem  zerrissenen  Deutschland  zuerst  Chancen
Knochen,  Sumac,  Waid;  28‘/i6  xr.  per  Zentner  von  groben  Bleiwaren,
unger.  Soda,  gegossenen  Eisenwaren,  Pottasche  und  rohem  Stahl;
19 1 /s  xr.  per  Zentner  von  Flachs,  Hanf,  Schwefel,  Pech,  Teer,  Wasserblei ­
  und  Schafdärmen;  frei  sind  Bolus,  Roheisen,  Schmirgel,  Bimsstein,
Schachtelhalme.
II)  Hannover:  Als  Regel:  18 2 /s  xr.  per  Zentner  von  allen  durchgehenden
Waren.  Ausnahmen:  29 l /s  xr.  per  Zentner  von  ord,  Branntwein  und
Genever;  23’/3  xr.  per  Zentner  von  Hanf-,  Lein-,  Rüböl,  Tran,  Obstwein,
Käse,  Leder-  und  Lederwaren,  Häuten,  rohen  und  bearbeiteten  Schaffellen, ­
  fabriziertem  Tabak,  Kraftmehl,  Eisenblechwaren,  Honig,  Talglichtern, ­
  Federposen,  Seife,  Wachs,  Zinnwaren,  Messing-  und  Knpferwaren,
  gesalzenem  Fleisch,  Kaffee,  Glas  und  Glaswaren,  Bleiweifs,  Hutmacherarbeit ­
  und  Art.,  Blei  und  Schrot.
III)  Königreich  Sachsen:  Die  gröfsere  Anzahl  von  allen  durchgehenden
Waren  zahlt  13*/«  xr.  per  Zentner.  Eine  ebenfalls  bedeutende  Anzahl
zahlt  4 3 /ö  xr.  per  Zentner.  Ausnahmen;  121  ‘/a  xr.  per  Zentner  von
Tressen,  Gold-  und  Silberware;  70 8 /4  xr.  per  Zentner  von  roher
Seide,  Seidenwaren  aller  Art;  35 x /a  xr.  per  Zentner  von  Posamentierarbeit ­
  aus  Seide;  10  xr.  per  Zentner  von  ord.  Lederwaren,
rohen  und  verarbeiteten  Schaffellen  und  Pelzen,  Messingblech,  Messingund
  Kupferwaren,  gewalztem  und  gehämmertem  Messing,  Gelbgiefsereiwaren
  aller  Art,  gesalzenem  und  geräuchertem  Fleisch,  Speck  etc.,
Wachslichtern  und  Bettfedern,  Eiderdaunen,  Bildhauerarbeit  aus
Holz,  Blumenzwiebeln,  Borsten  und  dergl.  Waren,  Strohgeflechten
und  -Waren,  Wachswaren,  Wachs  und  Gürtlerwaren.
IV)  Mecklenburg-Schwerin  und  Strelitz:  Frei.
V)  Braunschweig:  2  Heller  vom  Zentner  Eingang  und  1 /a  Heller  vom
Zentner  Ausgang  als  Regel.
VI)  Holstein  und  Lauenburg:  l°/o  vom  Wert.
VII)  Hansestädte:  Zirka  5  xr.  vom  Zentner.
Genauer  erhob  Bremen  als  Durchgangszoll  zunächst  für  reintransitierendes
  Gut,  derzeit  aber  auch  alles  Speditionsgut  4  Grote  vom
Zentner  brutto,  gab  aber  auch  allen  Waren,  die  in  der  Weserschiffahrtsakte ­
  zu  einem  Bruchteil  normiert  waren,  den  gleichen  Vorteil  beim
Durchgang  durch  Bremen  zu  Lande.  Aufserdem  bestand  noch  ein  alter
Lokal-Transitozoll  von  V*  °/°  vom  Wert  zu  Warturm,  über  dessen
Beseitigung  man  damals  in  Beratung  stand,  der  aber  erst  1856  endgültig ­
  suspendiert  wurde  (Vertrag  zw.  den  Zollvereinsstaaten  und
Bremen  vom  26.  Jan.  1856,  Publ.  vom  11.  Dez.  1856,  Brem.
Gesetzbl.  1856,  S.  189,  no.  29),  aufserdem  Wege-,  Brücken-  und
Pflastergeld.  Der  Eingangszoll  betrug  damals  ’/ 12  °/o  oder  42  grote  von
100  off  Gold  vom  Wert,  wurde  aber  nur  von  dem  seewärts  eingehenden
Gut  erhoben,  da  für  das  flufsab  auf  der  Weser  und  zu  Lande  eingehende
Gut  seine  Nichterhebnng  damals  auf  fünf  Jahre  beschlossen  war.  Der
Ausgangszoll  betrug  V«  °/°  vom  Wert  oder  24  grote  von  100  rf  Gold
und  Silber,  gemünzt  oder  ungemünzt  und  unverarbeitet,  waren  bei
            
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