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Gegründet wurde die Innung von»
H. Lohmann, Maurermeister
H. w. petersen, Aimmermeister
D. Schumacher, »
H. Hagelberg, Maurermeister
I. Lösch, Aimmermeister
Zr.kipp, Maurermeister
H. petersen, Aimmermeister
M. Schumacher, Aimmermeister
Z. Söhmecke, Dachdeckermeister und
Zr. Grothmann, Mühlenbaumeister.
Unter Leitung des Herrn Sürgermeister Reubourg fand an diesem
Tage die Wahl des Vorstandes sowie des Ausschusses für das Gesellen-
und Herbergswesen statt und die Gewählten, sowie die anwesenden
Mitglieder wurden auf getreue Erfüllung ihrer Obliegenheiten
verpflichtet.
Der Vorstand fetzte stch zusammen:
I. Lösch, Obermeister,
H. w. petersen, Seifltzer,
Zr. Kipp, Rechnungsführer,
M. Schumacher, Schriftführer.
Die Innung trat im Jahre 18SS dem »Rorddeufchen Innungsbezirkverbande",
einem Gliede des »Innungsverbandes deutscher Saugewerksmeister"
bei. Hierdurch war eine Zusammengehörigkeit der
Serufsgenossen des Deutschen Reiches auf gesetzlicher Grundlage
hergestellt. Die Innung verfolgte dieselben Grundsätze, wie der bisherige
verein. Reben einer guten Ausbildung der Lehrlinge, wurden
die vorgeschriebenen Meister- und Gesellenprüfungen vorgenommen.
Da die Gesellen es ablehnten, die zum Gesellenausschuß erforderliche
Wahl vorzunehmen, war ein gedeihliches Verhältnis zwischen
Meister und Gesellen nicht zu erzielen, da diesem die sozialdemokratischen
Sestrebungen entgegenarbeiteten. Sei aller Strebsamkeit
mußte die »Sauhütte zu Stade" bald einsehen, daß eine Lesserung
der Verhältnisse des Saugewerbes, nach den bestehenden Gesetzen,
nicht zu erhoffen war. Diese Gesetze legten der Innung wohl pflichten
auf, ohne derselben eigentliche Rechte einzuräumen.
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