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Wutgeheul der von ihren Sesseln auffahrenden Richter
unterbrochen. Aber ich bändigte meine Löwen so gut
wie Batty. Ich provozierte sie, mir das Wort abzu
schneiden, wenn sie wollten. Solange ich aber das Wort
hatte, würde ich sprechen frei wie der Vogel in der Luft.
Mir das Wort abzuschneiden wagten sie nicht, weil
es offenbarer Kassationsgrund gewesen wäre. So fielen
sie denn aus ihrem Aufruhr immer wieder in Nach
giebigkeit zurück, und ich ging, den Kantschu kräftig
schwingend, immer wacker voran.
Als sich die Richter zur Beratung zurückzogen, ge
währte das ganze Auditorium einen äußerst trübseligen
Anblick. Meine Freunde hatten sich zahlreich einge
funden. Keiner, der mich nicht für einen verlorenen
Mann gehalten hätte. Einen solchen Eindruck hatte die
Erbitterung der Richter gemacht. Dorn, der als Au-
schauer da war und, wie alle, fast verhungernd treu
aushielt, sagte mir: Der Staatsgerichtshof hat noch nie
jemand freigesprochen. Er riet mir, schnell fortzufahren
und mich in Sicherheit zu bringen. Denselben Rat
gab mir Holthoff, der gleichfalls nicht den geringsten
Glauben an eine Freisprechung mehr hatte. Denselben
Rat, auf mich einstürmend, alle meine Freunde. Ich
aber hielt eö meiner nicht würdig, den Rücken zu
zeigen. Ich hielt aus wie der Fels im Sturm, obgleich
im Falle der Verurteilung meine sofortige Verhaf
tung gewiß war und ich selbst an meine Freisprechung
nicht mehr glaubte, so groß war die Erbitterung ge
wesen.
Was die Gräfin, die gleichfalls zugegen war, dabei
gelitten hat, kannst Du Dir denken.