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Lauwick durchschnittlich 150000 t per Jahr. Die Gesamtkonsumtion
und die Konsumtion der südrussischen Schienen in Rußland zeigt
folgende Tabelle an 1 :
Süden
Andere Gebiete
In Rußland überhaupt
Jahr
Absatz
Taus. Pud
0/
10
Absatz
Taus. Pud
Ol
Io
Absatz
Taus. Pud
0/
Io
1903
15252
78,7
4094
21,3
19 346
100
1904
18106
81,1
4219
18,9
22325
100
1905
15 845
75,9
4970
24,1
20586
100
1906
12953
80,9
3 063
19,1
16016
100
1907
15 616
85,9
2 570
14,1
18186
100
1908
16174
84,3
3018
15,7
19193
100
Die Konsumtion von Eisenbahnschienen in Rußland hat also
seit dem Jahre 1903 keinen Fortschritt gemacht; man beobachtet
sogar eine gewisse Verschlechterung. Der herrschende Stillstand hat
auch den südrussischen Absatz in vollem Maße getroffen; dies be
stätigt auch der immer wachsende Schienenvorrat in den südrussischen
Werken. Die Verminderung des Schienenkonsums im Lande zeigt
sich noch deutlicher, wenn wir die Verteilung des Schienenkonsums
unter die einzelnen Besteller bringen:
Jahr
Staatsbestellungen
in 1000 Pud
Privatbestellungen
in 1000 Pud
Ausfuhr
nach dem
Ausland
Süden
Andere Gebiete
Süden
Andere Gebiete
1903
12621
2898
1922
461
17
1904
10152
3 955
7123
450
26
1905
11960
3932
3 567
1000
449
1906
9021
3041
2078
151
530
1907
6406
2495
2820
11
5 580
1908
8269
p
2810
?
5093
In den letzten Jahren aber fällt ein erheblicher Teil des Ab
satzes auf das Ausland. Den Export muß man ausschließlich auf
Konto der südrussischen Eisenindustrie setzen, sodaß die wirkliche
Konsumtion der südrussischen Schienen im Lande selbst in den
letzten Jahren noch geringer war. Ungefähr dieselbe Tendenz zur
Abnahme zeigt sich auch bei anderem Eisenbahnmaterial.
Verändert hat sich schließlich in den letzten Jahren auch das
Quantum von hergestellten Eisenbahnwagen und Lokomotiven, obwohl
diese Tatsache für Rußland direkt nicht viel Bedeutung hat, da hier
nur zwei bis drei Werke sich mit dieser Produktion beschäftigen.
1 Tableaux statistiques de siderurgie Russe. 1909.